Wenn man weiß, wer man ist, kann einem das wie Schmutz auf der Seele lasten. Womöglich fühlt man sich wie im Gefängnis, in das man gekommen ist, weil man nicht existierte, sondern sich existieren ließ.
Nicht zu wissen, wer man ist, hat etwas Leichtes, Unbeschwertes — etwas Freies. Etwas Offenes. Etwas Werdendes.
(Allerdings auch etwas Gescheitertes. Doch hängt das sehr von der Gesellschaft ab, in die man im Laufe der Geburt hineingeworfen wird und die man sich späterhin, zumindest in Teilen, aussuchen kann.)