Die Angst – die eigene oder repräsentiert durch andere – ist die Schöpferin eines Gesichts für eine unscharfe Befürchtung, einer Maske für eine Sorge, Besorgnis oder einer schlichten diffusen Unsicherheit.
Einer Befürchtung fehlt das konkrete Objekt der Furcht. Und das wird dann durch die Angst als Pseudo-Objekt geschaffen und erscheint auf der inneren Bühne als realisiertes Monster, als wirklich empfundener Dämon und in anderen täuschend echten Schreckgestalten oder Horrorszenarien.
Doch es sind nur Gespenster des eigenen Geistes, der eigenen Phantasie, manchmal geweckt durch andere.