Denkzettel 556

Viel­leicht kann man „Spra­che“ so auf­fas­sen: Ein Mit­tel, um in­ne­re Ver­fasst­heit, Zu­stän­de ei­nes Le­be­we­sens, an­de­ren Le­be­we­sen zu ver­mit­teln. So ver­stan­den um­fasst „Spra­che“ al­le für an­de­re da­zu fä­hi­gen sicht­ba­ren, hör­ba­ren, spür­ba­ren, al­so: mit Sin­nen ver­nehm­ba­re Äu­ße­run­gen ei­nes Le­be­we­sens. Beim Men­schen al­so Ges­ten, akus­ti­sche Spra­che, Kunst, Wis­sen­schaft etc. pp.

Und wie steht es nun um tech­ni­sche Ge­rä­te, z. B. ei­ner KI? Ist „Le­be­we­sen“ auf zu­min­dest ei­ner Sei­te des Da­ten­ka­nals not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung, um von „Spra­che“ zu spre­chen? „Spre­chen“ zwei KIs mit­ein­an­der oder tau­schen sie nur Da­ten aus — oh­ne Sinn und Ver­stand?

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