Ob ein Leben gelungen ist oder nicht, ist eine Frage des angelegten Maßstabs. Kann darüber objektiv, universell, entschieden werden oder ist es nicht vielmehr Privatsache und mithin Sache des persönlichen, rein subjektiven Vergleichs mit sich selbst, seinen Wünschen, Hoffnungen etc.?
Ist Letzteres der Fall: Gibt die Frage dann noch Sinn? Wozu sollte der Vergleich nutzen? Welche Information sollte er bergen?
Letztlich ist der eigene Lebensweg inkommensurabel. Unvergleichbar.
(Was ihn eben nicht besser oder schlechter als andere macht. Der eigene kann, für sich betrachtet, auch nicht besser oder schlechter sein. Er ist, wie er ist.)