Denkzettel 597

Ob ein Le­ben ge­lun­gen ist oder nicht, ist ei­ne Fra­ge des an­ge­leg­ten Maß­stabs. Kann dar­über ob­jek­tiv, uni­ver­sell, ent­schie­den wer­den oder ist es nicht viel­mehr Pri­vat­sa­che und mit­hin Sa­che des per­sön­li­chen, rein sub­jek­ti­ven Ver­gleichs mit sich selbst, sei­nen Wün­schen, Hoff­nun­gen etc.?

Ist Letz­te­res der Fall: Gibt die Fra­ge dann noch Sinn? Wo­zu soll­te der Ver­gleich nut­zen? Wel­che In­for­ma­ti­on soll­te er ber­gen?

Letzt­lich ist der ei­ge­ne Le­bens­weg in­kom­men­su­ra­bel. Un­ver­gleich­bar.

(Was ihn eben nicht bes­ser oder schlech­ter als an­de­re macht. Der ei­ge­ne kann, für sich be­trach­tet, auch nicht bes­ser oder schlech­ter sein. Er ist, wie er ist.)

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