Was kann, unerzogen zu bleiben, bedeuten?

Faschismus nicht als politisch-gesellschaftliche Theorie verstehen und dafür das Augenmerk auf mit ihm erzeugbare Stimmung setzen. Robert Misik zeigt in seinem Buch „Erziehung zur Grausamkeit“ eindrücklich, wie die Massenpsychologie eines „Neuen Faschismus“ funktioniert. Eine kleine Lektürereflexion.

Nein, ich lebe nicht falsch — deswegen indes nicht notwendigerweise richtig.

Eine Kommentierung zur philosophischen Provokation „Du lebst falsch!“ von Wilhelm Reichart.

Mit dem klei­nen Büch­lein schickt sich je­mand an, sich ein­mi­schen zu wol­len — was auf ein we­nig Er­wi­de­rungs­lust des hier Kom­men­tie­ren­den stößt, der sich nun durch­aus pro­vo­ziert fühlt, zu ei­ni­gen Sät­zen des Au­tors, … Weiterlesen➜

Kunst und Kultur der Doxa

Christian Bermes: Meinungskrise und Meinungsbildung. Ein Lektüreeindruck.

Mit wach­sen­der Be­geis­te­rung las ich den, be­reits in zwei­ter Auf­la­ge er­schie­ne­nen, Es­say von Christian Bermes, Phi­lo­so­phie-Pro­fes­sor an der RPTU, Cam­pus Land­au. Wohl nicht zu­letzt des­halb, weil ich vie­le mei­ner ei­ge­nen … Weiterlesen➜

Jaspers Geist

Karl Jaspers: Vom europäischen Geist. Über Achtung und Freundschaft.

Ein gu­ter Freund hat mir die ge­druck­te Ver­si­on – ein merk­wür­di­ges Ge­fühl, ein Büch­lein in der Hand zu hal­ten, das 1947 in Nörd­lin­gen ge­druckt und in Mün­chen her­aus­ge­ge­ben wur­de; als hiel­te man Ge­schich­te in den Hän­den – ei­nes Vor­tra­ges … Weiterlesen➜

Indie-Genialität

Andreas Weber: Indigenialität. Ein paar Gedanken zu etwas zutiefst Menschlichem.

Als Re­zen­si­on zu u.g. Buch des Dr. phil. und als Schrift­stel­ler und Jour­na­list so­wie als Hoch­schul­do­zent tä­ti­gen Au­tors An­dre­as We­ber kann die­ser Bei­trag wohl nicht an­ge­se­hen wer­den. Viel­mehr ist er ein Pro­to­koll ei­nes … Weiterlesen➜

Zwei Jäger treffen sich im Wald

Anmerkungen zu Zorn, Daniel-Pascal: „Shooting Stars“. Philosophie zwischen Pop und Akademie.

Um es vor­weg zu neh­men: Der Ver­fas­ser die­ser Zei­len hier über oder zu o.g. Ti­tel, im fol­gen­den schlicht „ich“, ist auf’s An­ge­nehms­te über­rascht: Zwei Stun­den er­hel­len­de Lek­tü­re oh­ne aka­de­misch-ela­bo­rier­tes … Weiterlesen➜