Einen Satz wie „Ich kann mich damit nicht identifizieren“ auch im Sinne von „Ich kann mich damit nicht (an)erkennen“ lesen statt nur als „Ich kann mich damit nicht gemein machen“.
Kategorie: Lebenskunst
Denkzettel 568
Das berühmt (und vielleicht auch manchmal berüchtigte) „innere Kind“ ist ein Konstrukt aus der Gegenwart heraus, kein Repräsentant von etwas Vergangenem. Mithin kann es, wenn die Umstände sich wandeln, sich stets verändern. Wie Kinder halt so sind.
Denkzettel 567
Ich denke, all so bin ich.
(Cogito, omnimodo sum.)
Denkzettel 566
Eine Einstellung ist doch denk- und wohl auch (er)lebbar, nach der Lebensvollzug Transformation ist; immerwährende, nicht abschließbare, so immer unvollkommene Transformation. Bis es, irgendwann, einfach so, vorbei ist.
Denkzettel 557
Egal wie’s läuft, man sollte den eigenen Lebensweg wohl stets als eine eigenständige Variante unter sehr vielen anderen verstehen. Statt ihn, nachdem er verglichen wurde, als „erfolgreich“, „normal“ oder „gescheitert“ oder sonst wie zu klassifizieren.
(Die Variationen sind unvergleichbar, … Weiterlesen➜
Zitat 140
Philosophie nicht als Instrument zur Erkenntnis unserer selbst, sondern als Mittel zur Änderung unserer selbst begreifen.
Zitat 139
Erwarte nicht, daß andere sich in ebenso hohem Maße für dich interessieren wie du selbst.
Denkzettel 554
Das innere Kind ist eine Gestalt, die erst dadurch entsteht, dass wir sie ansprechen. Sie ist eine Projektion aus der Gegenwart in die Vergangenheit.
Vielleicht sollte man gelegentlich mal den/die innere/n Alte/n ansprechen. Eine Gestalt, durch Projektion der Gegenwart in die Zukunft entstehend. … Weiterlesen➜
Denkzettel 553
Die Angst – die eigene oder repräsentiert durch andere – ist die Schöpferin eines Gesichts für eine unscharfe Befürchtung, einer Maske für eine Sorge, Besorgnis oder einer schlichten diffusen Unsicherheit.
Einer Befürchtung fehlt das konkrete Objekt der Furcht. Und das wird dann durch die … Weiterlesen➜
Denkzettel 552
Ein (Das?), Problem ist, dass vielleicht viel zu wenig Leute der Propaganda einer AfD eigenes Erleben entgegensetzen können. Die rechtsextremistischen Strateg_innen wissen das und nutzen es leidlich. Was es bräuchte, ist ein säkularisierter Glaube an Anstand, Respekt und die Einsicht, … Weiterlesen➜