Denkzettel 557

Egal wie’s läuft, man soll­te den ei­ge­nen Le­bens­weg wohl stets als ei­ne ei­gen­stän­di­ge Va­ri­an­te un­ter sehr vie­len an­de­ren ver­ste­hen. Statt ihn, nach­dem er ver­gli­chen wur­de, als „er­folg­reich“, „nor­mal“ oder „ge­schei­tert“ oder sonst wie zu klas­si­fi­zie­ren.

(Die Va­ria­tio­nen sind un­ver­gleich­bar, … Weiterlesen➜

Denkzettel 554

Das in­ne­re Kind ist ei­ne Ge­stalt, die erst da­durch ent­steht, dass wir sie an­spre­chen. Sie ist ei­ne Pro­jek­ti­on aus der Ge­gen­wart in die Ver­gan­gen­heit.

Viel­leicht soll­te man ge­le­gent­lich mal den/die innere/n Alte/n an­spre­chen. Ei­ne Ge­stalt, durch Pro­jek­ti­on der Ge­gen­wart in die Zu­kunft ent­ste­hend. … Weiterlesen➜

Denkzettel 553

Die Angst – die ei­ge­ne oder re­prä­sen­tiert durch an­de­re – ist die Schöp­fe­rin ei­nes Ge­sichts für ei­ne un­schar­fe Be­fürch­tung, ei­ner Mas­ke für ei­ne Sor­ge, Be­sorg­nis oder ei­ner schlich­ten dif­fu­sen Un­si­cher­heit.

Ei­ner Be­fürch­tung fehlt das kon­kre­te Ob­jekt der Furcht. Und das wird dann durch die … Weiterlesen➜

Denkzettel 552

Ein (Das?), Pro­blem ist, dass viel­leicht viel zu we­nig Leu­te der Pro­pa­gan­da ei­ner AfD ei­ge­nes Er­le­ben ent­ge­gen­set­zen kön­nen. Die rechts­extre­mis­ti­schen Strateg_innen wis­sen das und nut­zen es leid­lich. Was es bräuch­te, ist ein sä­ku­la­ri­sier­ter Glau­be an An­stand, Re­spekt und die Ein­sicht,  … Weiterlesen➜