Erzählen steht für ein hierarchieloses Verfahren, für eine Kultur der gleichberechtigten Einmischung. Es ringt – im Gegensatz zur Ethik – weniger um das Richtige oder Falsche, als vielmehr um die Konstruktion von Sinn.
Schlagwort: Ethik
Denkzettel 303
Das Denken in eine formalisierte Rationalität zu gießen kann ja wohl nicht die einzige Form rationalen, was also umgangssprachlich mit „vernünftig“ codiert ist, Denkens sein. Neben solchem Rechnen müsste es doch noch eine informelle, unformalisierte, wenn man möchte: ‚wilde‘, oder … Weiterlesen➜
Denkzettel 285
Wenn der Verstand die Vernunft versprachlicht heißt das eben nicht, dass die Logik in der Sprache läge. Das rechte Handeln liegt auch nicht in der rationalen Ethik, sondern in der ästhetischen Moral. Ethik ist eine Sprache der Moral — nicht indes ihre Logik. Die liegt tiefer, in der Moral — vielleicht … Weiterlesen➜
Denkzettel 280
So wie man dem Großen gegenüber meist ohnmächtig gegenübersteht, so wirkmächtig können wir im Kleinen sein. Wird das Kleine als Teilmenge des Großen gedacht, zeigt sich das Unvermögen der Mengenlehre, im tattäglichen(!) Leben nützlich zu sein. Vielleicht auch das Unvermögen aller systematisierenden, … Weiterlesen➜
Denkzettel 249
Wenn, wie Ludwig Wittgenstein es gesehen hat, die Epistemen Ethik und Ästhetik eins sind, dann auch ihre empirischen Gründe, das Moralische und das Schöne.
Denkzettel 220
Ethik: Das Tun und seine Folgen. (Verantwortung.)
Ästhetik?
Die Folgen und ihr Tun. (Empfindung.)
Es ist klar, daß sich die Ethik nicht aussprechen lässt.
Die Ethik ist transzendental.
(Ethik und Ästhetik sind Eins.)Ludwig Wittgenstein
Zitat 44
Es ist klar, daß sich die Ethik nicht aussprechen lässt.
Die Ethik ist transzendental.
(Ethik und Ästhetik sind Eins.)
Weltbild, egozentrisches
Wissen und Weisheit trennt mehr als ein Buchstabe. Moral ist keine Ethik — sie lässt sich üben, nicht lehren, und folgt keinem Gesetz, sondern einem Gespür. Wer das Gute auf Regeln gründen will, träumt vom determinierten Menschen. Der Schluss ist knapp: Ethik ist Sache des Verstandes, Moral eine Angelegenheit der Vernunft.
Denkzettel 105
Ethikratie: Die Macht der in Formeln erstarrten Moralität.
Denkzettel 97
‚Falsch‘ kommt erst durch den Menschen in die Welt.
