Worte & Wörter

Wenn wir von „großen Worten“ sprechen meinen wir etwas anderes als in der Rede von „großen Wörtern“. Der Unterschied liegt klar auf der Hand, doch was bedeutet dieser Unterschied? Weshalb oder auch wozu lässt unsere Sprache einen solchen Unterschied zu? Und weshalb findet sich im Duden nicht als Singular von „Wörter“ „Wört“ sondern auch wieder „Wort“?

Und gibt es einen Unterschied zwischen Sprache und sprechen? Hat der Papagei eine Sprache oder spricht er nur? Spricht er überhaupt, wenn er menschliche Sprache imitiert oder gibt er nurmehr Laute von sich?

Die Sprache ist unser Mittel des Denkens, wir denken in Sprache und machen aus Worten Wörter. Kann es ein Denken ohne Wörter geben? Brauchen Worte Wörter, um mitgeteilt werden zu können?

Fragen über Fragen, die sich auftun wenn wir über so etwas uns selbstverständliches wie Sprache beginnen nachzudenken.

Prof. Dr. phil. Jan Georg Schneider, Institut für Germanistik, Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, wird am 26. Januar 2018 Gast im Philosophischen Zirkus sein und bestimmt viel wissens- und nennenswertes zum Thema zu sagen haben.

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Die textliche Repräsentation des Abends:

Und wieder trafen sich Interessierte in Landau in der Pfalz zum mittlerweile achten Philosophischen Zirkus. Das Thema des Abends lautete „Worte & Wörter“ und der Gast, Prof. Dr. phil. Jan Georg Schneider vom Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, hatte einiges zu sagen zur Sprache. Den Abend textlich zu würdigen fällt nicht leicht – nicht, weil er nicht gelungen wäre, sondern weil es erstaunlich schwierig ist, sich über so etwas selbstverständliches wie Sprache in einem Rahmen wie dieser Veranstaltungsreihe angemessen zu äußern: Das Feld ist weit, sehr weit und es gibt so viel dazu zu sagen, das wichtig ist und eigentlich gesagt werden müsste, dass die Wörter kaum reichen, um das Phänomen Sprache vollständig zu beschreiben, metaphorisch formuliert. So konnte an diesem Abend das Thema – wie so oft im Philosophischen Zirkus – nur Schlaglichtartig beleuchtet werden und forderte damit geradezu dazu heraus, sich Mußestunden zu nehmen und für sich die Thematik weiter zu vertiefen. Womit sich ein Sinn und Zweck des Philosophischen Zirkus erhellt. Ein zentrales Thema des Abends stellte der Wortgebrauch dar. Als „klassisches Beispiel“ diente das Wort (im Sinne des Singulars von Wörter) „Neger“. Die Frage wurde gestellt, ... Weiterlesen

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