Denkzettel 94

Ju­ris­tisch (Art. 1 GG BRD) Mo­ra­lisch
»(1) Die Wür­de des Men­schen ist un­an­tast­bar. Sie zu ach­ten und zu schüt­zen ist Ver­pflich­tung al­ler staat­li­chen Ge­walt.« „Die Wür­de des Men­schen ist an­tast­bar. Sie zu ach­ten und zu schüt­zen ist Ver­pflich­tung al­ler staat­li­chen Ge­walt.“
Wes­halb soll­te et­was ge­schützt wer­den müs­sen, das un­an­tast­bar ist? Ist es durch die Un­an­tast­bar­keit selbst nicht schon ge­schützt? Denn un­ver­letz­bar ist sie kei­nes­wegs.

Nie.
»(2) Das Deut­sche Volk be­kennt sich dar­um zu un­ver­letz­li­chen und un­ver­äu­ßer­li­chen Men­schen­rech­ten als Grund­la­ge je­der mensch­li­chen Ge­mein­schaft, des Frie­dens und der Ge­rech­tig­keit in der Welt.« „Die Bür­ger als Bür­gen des Staa­tes be­ken­nen sich da­mit zur Ver­letz­lich­keit und Ver­äu­ßer­bar­keit von Men­schen­rech­ten als Grund­la­ge je­der mensch­li­chen Ge­mein­schaft, des Frie­dens und der Ge­rech­tig­keit in der Welt.“
»(3) Die nach­fol­gen­den Grund­rech­te bin­den Ge­setz­ge­bung, voll­zie­hen­de Ge­walt und Recht­spre­chung als un­mit­tel­bar gel­ten­des Recht.«
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