Denkzettel 475

Leicht ist man ver­sucht, sich durch ei­nen Wert Wür­de zu ver­schaf­fen. Nach Kant ist es je­doch nun die Wür­de, die den Men­schen vom Tier, das für den Men­schen nur Wert hat(te?), un­ter­schei­det. Doch die­ses „Wür­de durch Wert“ ist die fa­schis­to­ide Ma­sche; und die Idee da­für stammt wo­mög­lich aus dem Ka­pi­ta­lis­mus. … Weiterlesen➜

Denkzettel 455

„Wür­de“ als in­halts­lee­rer Be­griff, der die un­be­ding­te Auf­for­de­rung ar­ti­ku­liert und zum Be­grei­fen auf­for­dert, sich ach­tungs- und re­spekt­voll ge­gen­über dem/der/dem Würdetragende/n zu ver­hal­ten? Art. I GG könn­te dann so in sei­ner prak­ti­schen, al­so hand­lungs­ori­en­tier­ten, Form lau­ten: … Weiterlesen➜

Denkzettel 452

Wenn die Wür­de (des Men­schen) un­an­tast­bar ist, ist sie be­din­gungs­los — zu ge­wäh­ren? Wie zeigt sie sich? Wie fühlt sie sich an? Wie fühlt sie sich für ei­nen 99-jäh­ri­gen an, wie für ei­ne 0,00099-jährige?

Ist sie zu ge­wäh­ren, wird al­so ver­ge­ben, oder doch zu ach­ten, kommt ei­nem Le­be­we­sen qua Na­tur zu wie sei­ne … Weiterlesen➜

Denkzettel 94

Ju­ris­tisch (Art. 1 GG BRD) Mo­ra­lisch
»(1) Die Wür­de des Men­schen ist un­an­tast­bar. Sie zu ach­ten und zu schüt­zen ist Ver­pflich­tung al­ler staat­li­chen Ge­walt.« „Die Wür­de des Men­schen ist an­tast­bar. Sie zu ach­ten und zu schüt­zen ist Ver­pflich­tung al­ler staat­li­chen Ge­walt.“
Wes­halb soll­te et­was

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Denkzettel 82

Dem Ge­dach­ten ist es egal, ob es in Lum­pen oder feins­ter Gar­de­ro­be ge­klei­det in Er­schei­nung tritt, al­so als Ge­dan­ke in ein­fa­che oder schwie­ri­ge Wor­te ge­fasst wird.
Die Kunst rech­ten Spre­chens ist es wohl, auch in Lum­pen vor eine/n König/in tre­ten zu kön­nen, al­so sei­ner Wür­de auch dann nicht ver­lus­tig … Weiterlesen➜