Denkzettel

Fo­to: ge­mein­frei

… sind Auf­zeich­nun­gen ge­dank­li­cher Au­gen­bli­cke, Im­pres­sio­nen. In ei­ne kur­ze Sen­tenz wie ein Apho­ris­mus ge­setzt oder al­lein durch ein Bild zum Aus­druck ge­bracht. Es sind kei­ne Leis­tun­gen, al­so nichts aus ir­gend­wel­chen Re­geln Re­sul­tie­ren­des, Ge­schlos­se­nes oder Ge­fol­ger­tes — es sind sich er­ge­ben ha­ben­de ver(w)ortete Ge­dan­ken.

Die Ab­sicht da­hin­ter: Ei­nen Mo­ment für ein Mo­ment er­zeu­gen.

Denkzettel 599

Was das Fa­schis­to­ide viel­leicht auch aus­macht: die stän­di­ge Re­de von ei­nem Pa­ra­dies, ei­nem Ide­al­zu­stand. Fa­schis­mus ist ei­ne Stim­mung, in der letzt­lich al­le Ent­wick­lung zum Still­stand kom­men muss, um das Ver­spre­chen des Pa­ra­die­ses auf Er­den ein­hal­ten zu kön­nen.

Für ei­ne ge­wis­se Zeit  … Weiterlesen➜

Denkzettel 597

Ob ein Le­ben ge­lun­gen ist oder nicht, ist ei­ne Fra­ge des an­ge­leg­ten Maß­stabs. Kann dar­über ob­jek­tiv, uni­ver­sell, ent­schie­den wer­den oder ist es nicht viel­mehr Pri­vat­sa­che und mit­hin Sa­che des per­sön­li­chen, rein sub­jek­ti­ven Ver­gleichs mit sich selbst, sei­nen Wün­schen, Hoff­nun­gen etc.?

Ist … Weiterlesen➜

Denkzettel 595

Po­pu­lis­tisch zu steu­ern heißt, mit Angst­ge­füh­len zu ar­bei­ten, die von den so Agie­ren­den selbst er­zeugt wur­den. Und es wird so­gleich auch ein Mit­tel da­ge­gen an­ge­bo­ten. Auf der lin­ken Sei­te des po­pu­lis­ti­schen Spek­trums wird dann Frie­den, auf der rech­ten Sei­te Macht als angst­lö­sen­des Me­di­ka­ment … Weiterlesen➜

Denkzettel 594

Was ist stär­ker als Angst, die Po­pu­lis­ten als stra­te­gi­sche Waf­fe be­nut­zen, um zur Macht und da­hin­ter letzt­lich zu Geld zu kom­men?

Mut? Ver­trau­en?

Viel­leicht ver­mag ja die Neu­gier die Angst zu über­win­den und lässt die ein­ge­setz­te Waf­fe stumpf wer­den, oh­ne sie zu leug­nen oder ihr mit ih­rem ver­meint­li­chen … Weiterlesen➜

Denkzettel 593

Re­flek­tie­ren heißt den­ken, Den­ken ist re­flek­tie­ren. Und wie ein Spie­gel die vor ihm be­find­li­che Wirk­lich­keit stets mit mehr oder we­ni­ger gro­ßen Ver­zer­run­gen wie­der­gibt, ist es auch mit dem Den­ken. „Die Wahr­heit“ ist so nicht zu er­rei­chen.

Brau­chen wir sie über­haupt? Reicht ei­ne un­schar­fe Wahr­heit … Weiterlesen➜