Denkzettel

Fo­to: ge­mein­frei

… sind Auf­zeich­nun­gen ge­dank­li­cher Au­gen­bli­cke, Im­pres­sio­nen. In ei­ne kur­ze Sen­tenz wie ein Apho­ris­mus ge­setzt oder al­lein durch ein Bild zum Aus­druck ge­bracht. Es sind kei­ne Leis­tun­gen, al­so nichts aus ir­gend­wel­chen Re­geln Re­sul­tie­ren­des, Ge­schlos­se­nes oder Ge­fol­ger­tes — es sind sich er­ge­ben ha­ben­de ver(w)ortete Ge­dan­ken.

Die Ab­sicht da­hin­ter: Ei­nen Mo­ment für ein Mo­ment er­zeu­gen.

Denkzettel 565

Wohl an­zu­den­ken wä­re, phi­lo­so­phi­sche Tex­te als Li­te­ra­tur im Gen­re „Phi­lo­so­phie“ auf­zu­fas­sen und nicht als Er­geb­nis­se ei­ner Wis­sen­schaft. Denn von wel­cher Art soll das Wis­sen sein, das Phi­lo­so­phie (ver)schafft? Zu­mal im Fach Phi­lo­so­phie wohl im­mer noch dar­um ge­run­gen wird, viel­leicht … Weiterlesen➜

Denkzettel 564

Man kann im­mer nur aus dem Heu­te das Ges­tern, aus dem Jetzt das Vor­hin, er­in­nern.

Ver­gan­gen­heit, Er­in­ne­rung, ist al­so ei­ne (Re-)Konstruktion aus ei­nem ak­tu­el­len Mo­ment her­aus (ei­ne Er-In­­­ne­rung, könn­te man wort­spie­le­risch sa­gen).
Es gibt so­mit kei­ne Ver­gan­gen­heit oh­ne Ge­gen­wart — das … Weiterlesen➜