Die Logik ist eine Verbrämung des Ästhetischen.
Schlagwort: Logik
Denkzettel 448
Gebraucht man die Logik natürlich-materiell, können Bedingungen als Kräfte angesehen werden.
Denkzettel 394
„Eleganz“ ist womöglich der viel bessere Begriff für Evidenz als „Einfachheit“.
(Das Ästhetische ist dem Logischen das Ordinale.)
Denkzettel 389
Logos, die Formalisierung des Mythos.
(Die Wurzel der Logik ist das Narrativ.)
Denkzettel 286
Aus der Praxis der Logik fließt etwas zurück in der Theorie der Logik. Vom Verstand geht etwas zurück auf die Vernunft. (Wechselwirkung.)
Die Frage ist: Ist Logik eine ästhetische Kategorie? Hat sie ihren Grund nicht in Verstand oder Vernunft sondern zeigt sich dort lediglich?
(Wir sagen ja auch: „Ist … Weiterlesen➜
Denkzettel 285
Wenn der Verstand die Vernunft versprachlicht heißt das eben nicht, dass die Logik in der Sprache läge. Das rechte Handeln liegt auch nicht in der rationalen Ethik, sondern in der ästhetischen Moral. Ethik ist eine Sprache der Moral — nicht indes ihre Logik. Die liegt tiefer, in der Moral — vielleicht … Weiterlesen➜
Denkzettel 263
Worauf hätte sich z. B. Aristoteles denn beziehen können für die Richtigkeit, Angemessenheit seiner Logik als denn auf seine Empfindung? Die Folgerichtigkeit so mancher Aussage basiert nicht auf dem Kalkül einer Logik, sondern auf der Empfindung ihrer Evidenz.
(Wo wären Mathematik … Weiterlesen➜
Denkzettel 163
Die Frage nach dem Sinn des Ganzen ist eigentlich eine völlig überflüssige: Als Ganzes hat dieses keinen Sinn, keinen Zweck, keinen Nutzen für etwas als nur für sich selbst. (Woran sich die Frage nach einem Sinn von Sinn anschließen lässt.) Denn es kann außerhalb des Ganzen nichts geben, für das es von Nutzen … Weiterlesen➜
Denkzettel 158
Argumente (er)finden, um einen Satz, eine Aussage, eine Behauptung aus den Folgerungen der erschlossenen Argumente zu beweisen oder zu widerlegen, heißt, den Grund einer Erkenntnis zu beackern; wie ein Bauer den Boden nutzen, um zur Ernte zu gelangen.
Ein Blick nur
Eine Tatsache ist keine Sache — sie wird erst durch ein Wesen zur Wirklichkeit. Wer das grüne Gras ohne Licht beweisen soll, stößt an eine Grenze: Wissenschaftliche Erkenntnis beruht letztlich auf einem Willensakt des Fürwahrhaltens. Und vor jedem Urteil ist die Welt für uns leer — nicht als Nichts, sondern als unmittelbare Einsicht der Vernunft.
