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Das Wah­re, Gu­te, Schö­ne wie auch das Bö­se und an­de­res mehr exis­tie­ren le­dig­lich als Kon­zep­te in un­se­ren Köp­fen; es sind kei­ne on­to­lo­gi­schen En­ti­tä­ten wie Bäu­me, Stei­ne, Blu­men­kü­bel. Und so gibt es nichts Wah­res, Gu­tes, Schö­nes, Bö­ses etc. Was wir hin­ge­gen em­pi­risch be­ob­ach­ten kön­nen ist Wahr­ar­tig­keit, Gut­ar­tig­keit, Schön­ar­tig­keit, Bös­ar­tig­keit. etc. (oder auch sol­cher­lei ‑haf­tig­kei­ten).

Wie nun ein Ver­hal­ten oder Han­deln ka­te­go­ri­siert wird, hängt dann eben vom Kon­zept ab — und ab­so­lu­te, uni­ver­sel­le Kon­zep­te gibt es nicht. Denn dann wä­ren es on­to­lo­gi­sche En­ti­tä­ten. Wie Gartenstühle.

(Die Kon­zep­te könn­te man als Qua­li­tä­ten bezeichnen.)

(Denk­zet­tel 331)

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Denkzettel 37

Der Ver­stand ist gar nicht fä­hig das Gan­ze zu er­fas­sen, zu erahnen, …
Es ist ihm nicht zu­gäng­lich, nicht ver­füg­bar, weil das Gan­ze kei­ne Gren­ze ha­ben kann.
Er braucht die End­lich­keit — an­ders als Ver­nunft und Gemüt.
Der Ver­stand ist ein rei­nes Werk­zeug. Nicht mehr. Nicht weniger.

Denkzettel 31

Wir be­fin­den uns je in un­se­rer Le­bens­welt mit der Tri­an­gel Leben-Tod-Sinn.

Und nicht im Ge­richts­saal mit dem Tri­bu­nal Kläger-Beklagter-Richter.

Zu­min­dest soll­ten wir das. Öf­ter. Den­kend statt re­gel­de­vot {vor|ver|be}urteilen.