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Der Mensch, der mit sei­nem Wol­len sei­nen Wil­len be­zwingt, ist wie ei­ne un­er­sätt­li­che Macht­ma­schi­ne.

Wer sein Wol­len mit sei­nem Wil­len in Re­so­nanz zu brin­gen ver­mag, ver­nimmt stil­len­de Mäch­tig­keit.

(Denk­zet­tel 301)

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Denkzettel 37

Der Ver­stand ist gar nicht fä­hig das Gan­ze zu er­fas­sen, zu er­ah­nen, …
Es ist ihm nicht zu­gäng­lich, nicht ver­füg­bar, weil das Gan­ze kei­ne Gren­ze ha­ben kann.
Er braucht die End­lich­keit — an­ders als Ver­nunft und Ge­müt.
Der Ver­stand ist ein rei­nes Werk­zeug. Nicht mehr. Nicht we­ni­ger.

Denkzettel 31

Wir be­fin­den uns je in un­se­rer Le­bens­welt mit der Tri­an­gel Le­ben-Tod-Sinn.

Und nicht im Ge­richts­saal mit dem Tri­bu­nal Klä­ger-Be­klag­ter-Rich­ter.

Zu­min­dest soll­ten wir das. Öf­ter. Den­kend statt re­gel­de­vot {vor|ver|be}urteilen.

Denkzettel 29

Für Den­ken­de er­gibt sich die Welt, für Rech­nen­de er­folgt sie.

(Bei­des Aspek­te der Ko­gni­ti­on, die frei­lich auch in ei­ner Wech­sel­wir­kung ste­hen kön­nen.)