Gespräche

Die aktuellsten Kommentare 

Gra­fik: Vol­ker Homann

Die Ge­sprä­che sind’s, von de­nen das Den­ken lebt. Als „So­nanz­räu­me“ sei­en Or­te und Sphä­ren be­nannt, an und in de­nen sich auf wel­che Art auch im­mer ge­äu­ßert wird, wo das Den­ken ‚klingt‘ — ob als As‑, Kon‑, Dis- oder Re­so­nanz, manch­mal im­po­sant. Sei’s nun im stil­len Käm­mer­lein mit sich selbst oder mit ei­nem ‚(an)sprechenden‘ Buch, hin­ter dem im­mer auch ein Mensch zu fin­den ist. Oder auch in der Öf­fent­lich­keit, auf dem Markt­platz oder eben im In­ter­net. Stets ist es das An­ge­spro­chen wer­den, wel­ches das Den­ken in Be­we­gung bringt. Die Ver­äu­ße­run­gen von Mei­nun­gen, manch­mal mit dem An­spruch dar­aus Wis­sen wach­sen zu las­sen, manch­mal mit dem An­spruch, die Per­spek­ti­ven zu be­rei­chern, zu er­wei­tern, zu ver­än­dern, manch­mal al­ler­dings auch mit un­lau­te­ren Ab­sich­ten, ge­ben zu denken. 

  • Sehr schön und wie war. Lasst uns acht­sam füh­len, denn das ist un­se­re Ver­bin­dung zum le­ben und uns — aber nicht unreflektiert.
    Von Jus­tus Boeck­he­ler zu »Denk­zet­tel 326« am 1. Fe­bru­ar 2023

  • Ich sei, ge­währt mir die Bit­te, in Eu­rem Bun­de der Drit­te! gez. Demokrit
    Von JK zu »Denk­zet­tel 135« am 16. De­zem­ber 2022

  • So ist dem wohl…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 123« am 28. No­vem­ber 2022

  • Und die Vor­stel­lungs­kraft ahnt das Un­end­li­che und so­mit das Unanfängliche.
    Von JK zu »Denk­zet­tel 123« am 28. No­vem­ber 2022

  • Mensch­sein heißt, Kul­tur zu ent­wi­ckeln — denn oh­ne sie hät­ten wir nicht über­lebt und wä­ren ver­schwun­den. Was in der Fra­ge an­klingt, ist der Ver­such, die mensch­li­che Na­tur oh­ne Kul­tur zu ver­ste­hen. Doch ich den­ke, das ist zum Schei­tern ver­ur­teilt: Mensch wä­re als rei­nes, un­kul­tu­rel­les, Tier nicht über­le­bens­fä­hig. So ist die Fra­ge denn zu­rück­zu­wei­sen. Wenn das…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 310« am 20. No­vem­ber 2022

  • … und wenn das Ge­säß nur auf die­se Wei­se zu ret­ten ist, ob­sie­gr dann nicht der Über­le­bens­trieb und zwar na­tür­li­cher­wei­se. Plea­se tell me…
    Von JK zu »Denk­zet­tel 310« am 20. No­vem­ber 2022

  • Und da­mit Frei­heit, zu tei­len. Mit die­sem Komma.
    Von JK zu »Denk­zet­tel 184« am 18. No­vem­ber 2022

  • Dies nun frei­lich schö­ne Spie­le­rei­en… Doch ist Zu­kunft we­sent­lich? Ist es nicht eher die Ge­gen­wart, aus der letzt­lich Zu­kunft em­por­steigt, ge­bo­ren wird, will man’s poe­ti­scher fas­sen? Und ist die Ge­gen­wart, wie land­läu­fig ver­mu­tet, wirk­lich ein Kind der Ver­gan­gen­heit? Macht das Ge­we­se­ne das We­sen? Es gibt ja Welt­ver­ständ­nis­se, das bud­dhis­ti­sche, bei­spielsw­wei­se, die bre­chen mit der Linearität…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 260« am 17. No­vem­ber 2022

  • Vergangenheit=gewesen? Zu­kunft: wesentlichen?
    Von JK zu »Denk­zet­tel 260« am 17. No­vem­ber 2022

  • … quod es­set demonstrandum …
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 8« am 27. Ok­to­ber 2022

  • …wel­ches Gott vorgab…
    Von JK zu »Denk­zet­tel 8« am 27. Ok­to­ber 2022

  • Vor­nah­me. Vor­ga­be. Vor­se­hung. Ver­hör. Ge­hö­ren auch in die­se Mé­lan­ge der vol­ker­schen begriffsfamilienaufatellung.
    Von Jk zu »Denk­zet­tel 159« am 22. Ok­to­ber 2022

  • Na, zu­vor­derst die wer­te So­zio­lo­gie. Und wohl je­de Wis­sen­schaft, die mit de­ren quan­ti­ta­ti­ven Me­tho­den den Men­schen zu fas­sen, mit­hin zu er­klä­ren ver­sucht. So ge­se­hen zählt ei­ne An­thro­po­lo­gie und Eth­no­lo­gie ge­wiss auch da­zu. Die Fra­gen, die evo­ziert wer­den möch­ten, sind z.B.: Sind nicht auch die Me­tho­den der sog. Geis­tes­wis­sen­schaf­ten an de­nen der Na­tur­wis­sen­schaf­ten an­ge­lehnt? Kön­nen wir…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 52« am 4. Ok­to­ber 2022

  • Wer sind denn je­ne Be­sag­ten, der Psy­cho­lo­gie „An­ver­wand­ten“?
    Von JK zu »Denk­zet­tel 52« am 4. Ok­to­ber 2022

  • Al­les Sein des Men­schen ist fra­gen­des Han­deln oder ant­wor­ten­des Ver­hal­ten. Selbst wenn Mensch „nichts“ tut, tut er eben doch et­was — eben: nichts. Es gibt mit­hin kei­ne Ta­ten­lo­sig­keit. (Frei­lich nur dann, wenn so ge­nau in­spi­ziert wie spe­ku­liert wird.) Auch Nicht­han­deln ist ei­ne Hand­lung, Nicht­ver­hal­ten ein Ver­hal­ten. Und al­les die­ses Tun, agie­ren­des Han­deln, re­agie­ren­des Ver­hal­ten, geschieht…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 129« am 21. Sep­tem­ber 2022

  • Han­deln!
    Von JK zu »Denk­zet­tel 129« am 21. Sep­tem­ber 2022

  • Prin­zi­pi­ell, Ar­che­ty­pisch: Ja. Denn das Nicht­wis­sen – um das sei­ni­ge (zu­min­dest der pla­to­ni­sche) So­kra­tes wuss­te – gilt ja wohl für al­le und im­mer. Wer um sein Nicht­wis­sen nicht weiß, ist sich sei­nes Nicht­wis­sens al­so nicht be­wusst — und oft wird dann eben un­ge­prüf­te oder un­prüf­ba­re Mei­nung für Wis­sen ge­hal­ten. Wel­cher Mei­nung nun al­ler­dings der Wissensstatus…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 195« am 15. Sep­tem­ber 2022

  • Al­le? Immer?!
    Von Jk zu »Denk­zet­tel 195« am 15. Sep­tem­ber 2022

  • Rich­tig. Das ist: wahr.
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 97« am 7. Sep­tem­ber 2022

  • ‚Rich­tig‘ dem­nach auch?
    Von JK zu »Denk­zet­tel 97« am 7. Sep­tem­ber 2022

  • Klu­ge Antwort.
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 209« am 30. Au­gust 2022

  • Raum
    Von JK zu »Denk­zet­tel 209« am 30. Au­gust 2022

  • Ich se­he, Du hast das evo­ka­ti­ve Prin­zip die­ses Denk­zet­tels ver­stan­den. Aus­sa­gen in ei­nem ent­we­der-oder-Ma­nie­ris­mus stel­len sel­ten Wahr­hei­ten dar, weil eben stets bei­des gilt; was da, viel­leicht aus ei­ner mo­no­the­is­ti­schen Schu­lung her­aus, ger­ne als nach Sin­gu­la­ri­tät su­chen­de Schei­dung prak­ti­ziert wird, ist wo­mög­lich der Ver­such, ei­ne Ein­deu­tig­keit zu pro­du­zie­ren. Doch ich zweif­le in­zwi­schen sehr stark dar­an, dass…
    Von Vol­ker Ho­mann zu »Denk­zet­tel 179« am 28. Ju­li 2022

  • Und wenn Du, wie ich, die Ge­sell­schaft ver­klei­nerst ent­spre­chend der „Ge­nü­gend­heit“ (resp.: DOSIERE!“)?
    Von JK zu »Denk­zet­tel 179« am 27. Ju­ni 2022

  • Lie­ber Vol­ker, pack Nietz­sche im Ver­ein mit die­sen Be­grif­fen ein­fach wie­der weg. Das ist schlech­ter­dings nur noch ek­lig. Das kannst Du Dich be­mü­hen wie Du willst, et­was zu re-de­fi­nie­ren, es wird nicht funk­tio­nie­ren. Die Be­grif­fe sind ver­brannt. Ich könn­te al­ler­dings auch ei­ne Rei­he von Grün­den an­fü­gen, war­um sie das – jen­seits al­ler Ge­schicht­lich­keit, und das…
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 96« am 14. Ju­ni 2022

  • Boah, echt jetzt.… Der pla­to­ni­sche Rea­lis­mus ist aber nun­mehr wirk­lich so was von durch.… und das aus gu­ten Gründen!
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 192« am 14. Ju­ni 2022

  • Wie­so „da­zwi­schen“, wo wä­re denn die­ser Ort? Ist ein zwi­schen Wis­sen­schaft und Tech­nik wirk­lich ein dem Da­zwi­schen zwi­schen Kunst und Re­li­gi­on in ir­gend­ei­ner Wei­se ähn­li­cher Ort? Ich sa­ge mal so: Nicht al­les, was hinkt, ist auch ein Ver­gleich. Hin­ken ist aber ein gu­tes Stich­wort, wenn man die­se ein­ein­halb Zei­len liest. Nicht nur man, die Philosophie…
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 133« am 14. Ju­ni 2022

  • Sehr ’schwef­lig‘, wie Du es mit Witt­gen­stein so ger­ne zu be­nen­nen magst. Mei­ne Oma sag­te gern, wenn’s ko­misch riecht, Du mußt es nicht essen.
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 281« am 14. Ju­ni 2022

  • Ein gran­dio­ser Lehr­spruch in Sa­che Ukrai­ne; für al­le die dort durch rus­si­sches Bom­bar­de­ment ster­ben. Das ist Phi­lo­so­phie in ih­rem El­fen­bein­turm at its best, voll­kom­men, voll­kom­men un­an­ge­foch­ten durch je­de Rea­li­tät. ACHTUNG: SATIRE!!!!
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 278« am 14. Ju­ni 2022

  • Das ist nun doch ei­ne ech­te Bin­sen­weis­heit. Und im üb­ri­gen, kein Lo­gi­ker die­ser Welt hät­te je ei­nen Zwei­fel dar­an ge­las­sen. Nur ist das in ge­wis­ser Wei­se auch der Un­ter­schied zwi­schen Lo­gik und Psy­cho­lo­gie. Wer hat je­mals dar­an gezweifelt?
    Von Mar­tin zu »Denk­zet­tel 290« am 14. Ju­ni 2022