Denkzettel 326

Ach­te auf Dei­ne Ge­füh­le, denn sie wer­den zu Gedanken.
Ach­te auf Dei­ne Ge­dan­ken, denn sie wer­den zu Worten.
Ach­te auf Dei­ne Wor­te, denn sie wer­den zu Handlungen.
Ach­te auf Dei­ne Hand­lun­gen, denn sie wer­den zu Gewohnheiten.
Ach­te auf Dei­ne Ge­wohn­hei­ten, denn sie wer­den Dein Charakter.
Ach­te auf Dei­nen Cha­rak­ter, denn er wird Dein Schicksal.

Chi­ne­si­sches Sprichwort

Dies sei er­gänzt mit:

Ach­te auf Dein Schick­sal, in­dem Du jetzt auf Dei­ne Ge­dan­ken achtest.

(Ge­füh­le hat man, Ge­dan­ken macht man sich. An ers­te­rem kann al­so schlecht et­was ge­än­dert wer­den. An dem, was über Ge­füh­le ge­dacht wird, schon; und das Schick­sal (oder, stim­mi­ger: Ge­schick) be­stimmt, was und wie ge­fühlt (oder, stim­mi­ger: emp­fun­den) wird.)

Denkzettel 325

Ein Mensch oh­ne Re­li­gi­on, oh­ne Rück­bin­dung, Rück­ver­si­che­rung, ist wie ei­ne Schne­cke oder ein Ein­sied­ler­krebs oh­ne Haus: Mög­lich, in­des ein we­nig viel un­schön und ziem­lich ver­letz­lich, weil schutzlos.

(Und fast al­les kann ei­ne sol­che be­hau­sen­de Funk­ti­on des Re­li­giö­sen erfüllen.)

Denkzettel 324

Es gibt ja wohl ei­nen Un­ter­schied zwi­schen sich ei­nen Ka­len­der­spruch an den Kühl­schrank oder sonst­wo­hin zu kle­ben oder ihn zu leben.
Und ge­nau das macht den Un­ter­schied zwi­schen ei­nem Ge­schwätz, „Ge­schwe­fel“, und ei­nem Apho­ris­mus aus.
(Doch mer­ke: ‑is­men ge­hö­ren zu den üb­li­chen Verdächtigen.)

Zitat 64

Ach­te auf Dei­ne Ge­füh­le, denn sie wer­den zu Gedanken.
Ach­te auf Dei­ne Ge­dan­ken, denn sie wer­den zu Worten.
Ach­te auf Dei­ne Wor­te, denn sie wer­den zu Handlungen.
Ach­te auf Dei­ne Hand­lun­gen, denn sie wer­den zu Gewohnheiten.
Ach­te auf Dei­ne Ge­wohn­hei­ten, denn sie wer­den Dein Charakter.
Ach­te auf Dei­nen Cha­rak­ter, denn er wird Dein Schicksal.

Chi­ne­si­sches Sprichwort