Denkzettel 557

Egal wie’s läuft, man soll­te den ei­ge­nen Le­bens­weg wohl stets als ei­ne ei­gen­stän­di­ge Va­ri­an­te un­ter sehr vie­len an­de­ren ver­ste­hen. Statt ihn, nach­dem er ver­gli­chen wur­de, als „er­folg­reich“, „nor­mal“ oder „ge­schei­tert“ oder sonst wie zu klas­si­fi­zie­ren.

(Die Va­ria­tio­nen sind un­ver­gleich­bar, auch wenn sie ei­ne ge­mein­sa­me Quel­le ha­ben.)

Denkzettel 554

Das in­ne­re Kind ist ei­ne Ge­stalt, die erst da­durch ent­steht, dass wir sie an­spre­chen. Sie ist ei­ne Pro­jek­ti­on aus der Ge­gen­wart in die Ver­gan­gen­heit.

Viel­leicht soll­te man ge­le­gent­lich mal den/die innere/n Alte/n an­spre­chen. Ei­ne Ge­stalt, durch Pro­jek­ti­on der Ge­gen­wart in die Zu­kunft ent­ste­hend.