Denkzettel 553

Die Angst – die ei­ge­ne oder re­prä­sen­tiert durch an­de­re – ist die Schöp­fe­rin ei­nes Ge­sichts für ei­ne un­schar­fe Be­fürch­tung, ei­ner Mas­ke für ei­ne Sor­ge, Be­sorg­nis oder ei­ner schlich­ten dif­fu­sen Un­si­cher­heit.

Ei­ner Be­fürch­tung fehlt das kon­kre­te Ob­jekt der Furcht. Und das wird dann durch die … Weiterlesen➜

Denkzettel 528

Aus der, im jä­hen Er­le­ben ge­keim­ten, Furcht ei­nes Kin­des, nicht zu sein, nicht sein zu kön­nen, wur­de mit den Le­bens­jah­ren die un­be­kömm­li­che Frucht der Angst, nichts wer­den zu kön­nen, mit­hin: nichts zu sein, ein Nie­mand, al­so ei­gent­lich gar nicht da, oh­ne da­bei an exis­ten­zi­el­ler Bri­sanz zu ver­lie­ren. … Weiterlesen➜

Denkzettel 454

Die Sa­che mit der Le­bens­kunst kann ja durch­aus auch so ge­se­hen wer­den: Al­le wer­den wir mit Angst ge­bo­ren und le­ben in die­ser Grund­be­find­lich­keit wei­ter. Die Übung be­steht nun dar­in, durch wach­sen­des Ver­trau­en, mit die­ser Angst, die sich in Ängs­ten, Be­fürch­tun­gen ge­nannt, ma­ni­fes­tiert, gut  … Weiterlesen➜