Denkzettel 434

Das Nichts wie das Sein an sich sind je für sich dif­fe­renz­los, be­her­ber­gen al­so kei­ne In­for­ma­ti­on. Was sie nun nur be­dingt wert­los macht.

(Will mei­nen: We­der hat das Nichts kei­ner­lei, noch das Sein al­le In­for­ma­ti­on. Es sind For­men rei­nes Ists, für die ei­ne Ka­te­go­rie „In­for­ma­ti­on“ nicht zu­tref­fend sein kann. Denn In­for­ma­ti­on ist doch wohl et­was, das bei uns Men­schen – und wir sind da wo­mög­lich nicht al­lein – aus ei­ner Dif­fe­renz ent­steht. So ge­se­hen ist In­for­ma­ti­on das Po­ten­ti­al ei­ner Spannung?)

Denkzettel 304

Das Ist ei­nes Men­schen hat ei­ne Dau­er, in der sich des­sen Sein voll­zieht — voll­zie­hen kann.

(Mit­hin die­ses Ist ein Wer­den ist? Nein, da­zu bräuch­te es ein be­kann­tes Ziel. Sein ist schlicht: Dau­ern­de Ver­än­de­rung. An­dau­ern­de Ori­en­tie­rung. Ein sta­tisch ver­stan­de­nes Ist ist le­dig­lich ein Rah­men, den wir set­zen, um des Seins ge­wahr wer­den zu kön­nen. Oh­ne die­sen Rah­men be­kä­men wir von un­se­rem Sein über­haupt nichts mit.)