Was ist Therapie, eigentlich?

Ein Versuch, ein mögliches Missverständnis aufzuklären.

Der die­sem Bei­trag zu­grun­de­lie­gen­de Text be­schreibt ei­ni­ge For­men der Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis und stellt sie in Be­zug zur kli­ni­schen Pra­xis. Zu­nächst soll die­ser zu­sam­men­fas­send dar­ge­stellt wer­den, um da­nach ei­nen klei­nen Ein­blick in das Fun­da­ment der Ar­beit in mei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis darzulegen.

Der Ar­ti­kel nennt drei For­men des Ein­sat­zes der Phi­lo­so­phie im the­ra­peu­ti­schen Um­feld. Zu­nächst wird Wil­helm Schmid an­ge­führt mit sei­nem Kon­zept ei­ner phi­lo­so­phi­schen Seel­sor­ge, in der ei­ne Her­me­neu­tik der Exis­tenz ei­ne zen­tra­le Rol­le spielt. Das zwei­te vor­ge­stell­te Kon­zept ist das ei­ner Kli­ni­schen Phi­lo­so­phie, wie es von Mar­tin Pol­t­rum ent­wi­ckelt wur­de. »Das me­ta­phy­si­sche Be­dürf­nis des Men­schen« ist hier die Grund­idee da­hin­ter. Aber auch Fra­gen der Äs­the­tik, der »‚Leis­tungs­kraft des Schö­nen‘«, ist ein Ab­satz ge­wid­met. Schließ­lich mün­det die­se Form des Phi­lo­so­phie-Ein­sat­zes in ein Kon­zept, das aus der Po­si­ti­ven Psy­cho­lo­gie be­kannt ist und die po­si­ti­ven Sei­ten der mensch­li­chen Exis­tenz in den Blick nimmt.

Schließ­lich wird als drit­tes Kon­zept das der Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis vor­ge­stellt, wie sie von Gerd B. Achen­bach in den 1980er Jah­ren in Deutsch­land ins Le­ben ge­ru­fen wur­de. Zen­tra­ler Be­griff sei­nes Kon­zep­tes ist die Le­bens­kön­ner­schaft, was vor al­len Din­gen ein »Aus­hal­ten­kön­nen des Un­ver­füg­ba­ren« meint. An­ders als bei den bei­den An­sät­zen oben, zielt die­se phi­lo­so­phi­sche Pra­xis al­so nicht auf The­ra­pie oder Ge­sun­dung ab, son­dern auf ein zu­recht­kom­men kön­nen mit dem Le­ben, wie es ist — weil dar­in ein tie­fe­rer Sinn ge­bor­gen liegt. So wird Ei­ke Brock mit »›Dann zeigt sich, dass die Schwer­mut ei­nen Sinn hat; und die­ser Sinn kor­re­liert mit ih­rer Schmerz­haf­tig­keit: Der In­ten­si­tät des Schmer­zes ent­spricht die Tie­fe des Sinns. Und end­lich wirkt der ent­deck­te bzw. be­grif­fe­ne Sinn wie­der­um als Bal­sam auf den Schmerz zu­rück‹« zitiert.

Es schlie­ßen sich kur­ze Ab­ris­se wei­te­rer For­men der Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis an. Ein­lei­tend da­zu wird Karl Jas­pers an­ge­führt und ein Hin­weis dar­auf ge­setzt, dass Gren­zen auch im­mer et­was Ver­bin­den­des ha­ben. Es wird, oh­ne ei­ne Quel­le zu nen­nen, pos­tu­liert, »Für Phi­lo­so­phi­sche Prak­ti­ker ist Den­ken näm­lich nicht nur ein Re­fle­xi­ons­or­gan, son­dern in ers­ter Li­nie auch ein Wahr­neh­mungs­or­gan.« und so­dann ei­ne Ana­lo­gie zur Haut als größ­tes Wahr­neh­mungs­or­gan ge­nannt. Der Hin­weis auf den Aus­tausch an Grenz­flä­chen, als Prin­zip phy­sio­lo­gi­scher Aus­tausch­pro­zesse, schließt den Ab­satz, der Me­di­zin mit Phi­lo­so­phie ver­bin­det, ab. (Es sei der Voll­stän­dig­keit hal­ber da­zu er­wähnt, dass Karl Jas­pers über die Psych­ia­trie zur Phi­lo­so­phie kam.)

Als ei­ne Ver­tre­te­rin die­ser Form wird Pe­tra von Mor­stein ge­nannt. Für ih­re Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis ist Ver­bun­den­heit die es­sen­ti­el­le Ba­sis: »›Ein mensch­li­ches Pro­blem ist des­halb nie­mals nur das Pro­blem des An­de­ren, son­dern im­mer auch mei­nes‹«. Die Au­toren stel­len fest: »Als kri­ti­sche Phi­lo­so­phie ist sie[die Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis der Ver­bun­den­heit,V.H.] pri­mär Wi­der­stand ge­gen die Ent­frem­dung« und Tho­mas Po­led­nit­schek wird mit »›Selbst­ent­frem­dung und Welt­ent­frem­dung ent­spre­chen sich‹« zi­tiert. Die trei­ben­de Kraft die­ser Wei­se Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis ist al­so das »Wi­der die Selbst- und Weltentfremdung«.

Als wei­te­re Re­fe­renz für ei­ne Form Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis wird, oh­ne Kolleg/innen zu nen­nen, der So­zio­lo­ge Hart­mut Ro­sa und sein Kon­zept der Re­so­nanz an­ge­führt. »Der p[!;V.H.]hi­lo­so­phi­schen Pra­xis ent­spricht ei­ne Me­di­zin, die sich als hö­ren­de Me­di­zin ver­steht, wel­che um die Be­deu­tung von Re­so­nanzerfah­run­gen zwi­schen Pa­ti­en­ten und Ärz­ten weiß.«

Im dar­auf fol­gen­den Ab­satz wer­den die Po­ten­zia­le Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis er­ör­tert. Zu­nächst wird auf die Fä­hig­keit des Men­schen, sich mit dem Gan­zen in Be­zie­hung zu set­zen hin­ge­wie­sen und mit »Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis will kran­ken Men­schen hel­fen, durch Ge­las­sen­heit Kraft zu schöp­fen.« auf die Ge­müts­ru­he ver­wie­sen. (Ei­ne Tu­gend der grie­chi­schen Stoa und auch im Bud­dhis­mus fin­det sich die­ser An­satz.) Ins­ge­samt zeigt die­ser Ab­satz für den Au­tor die­ses Bei­tra­ges hier die Ver­bun­den­heit der so ver­stan­de­nen Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis mit der christ­li­chen Re­li­gi­on auf und be­zieht sich na­ment­lich häu­fig auf den Phi­lo­so­phen, Theo­lo­gen, Psy­cho­lo­gen, Psy­cho­the­ra­peu­ten und Phi­lo­so­phi­schen Prak­ti­ker Tho­mas Po­led­nit­schek.

Zum En­de hin wird die Mög­lich­keit der Zu­sam­men­ar­beit von Ärz­ten und Phi­lo­so­phen kurz mit ei­nem Ver­weis auf ein mög­li­ches Ein­spar­po­ten­ti­al durch be­schleu­nig­te Re­ha­bi­li­ta­ti­on und der Min­de­rung von Be­hand­lungs­bar­rie­ren dar­ge­legt. Das prak­ti­sche Bei­spiel im Um­gang mit dem Ad­hä­renz­pro­blem (al­so dem nicht-Be­fol­gen der ärzt­li­chen An­wei­sun­gen durch den Pa­ti­en­ten) und die ab­run­den­den Be­mer­kun­gen »Lei­der sind bis­her kei­ne aus­rei­chen­den, evi­denz­ba­sier­ten Da­ten zu mög­li­chen fi­nan­zi­el­len Vor- und Nach­tei­len des phi­lo­so­phi­schen Prak­ti­zie­rens im sta­tio­nä­ren und am­bu­lan­ten Be­reich ver­füg­bar, um das oben ge­nann­te Kon­zept der Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis zu un­ter­stüt­zen.« und »Er­fah­run­gen kli­ni­scher Pra­xis zei­gen, dass Fa­mi­li­en wäh­rend des Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes am meis­ten ver­misst ha­ben, dass Ärz­te und Kran­ken­schwes­tern nicht ge­nug Zeit hat­ten, um die Aus­wir­kun­gen der Krank­heit auf ihr Le­ben zu er­klä­ren.« zei­gen ab­schlie­ßend auf, »dass Pa­ti­en­ten und ih­re Fa­mi­li­en von dem phi­lo­so­phi­schen An­satz pro­fi­tie­ren können.«

So­weit der Blick auf den Bei­trag »Phi­lo­so­phie als The­ra­pie? – Per­spek­ti­ven für die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung« von Jür­gen Man­ne­mann und Jo­chen Eh­rich in der »Zeit­schrift für me­di­zi­ni­sche Ethik«, 65. Jg. 2019, Heft 2, S. 129 – 141 (Be­zugs­quel­len­link sie­he un­ten) aus mei­ner Perspektive.

Mein An­satz – viel­leicht ist eher von ei­ner Ge­wich­tung zu spre­chen – der be­ruf­li­chen Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis aber auch der pri­va­ten phi­lo­so­phi­schen Pra­xis hat als ar­chi­me­di­schen Punkt die Phi­lo­so­phie des Lud­wig Witt­gen­stein. Nicht nur das phi­lo­so­phi­sche Werk die­ses Den­ken­den, son­dern auch der Mensch in sei­nem Rin­gen und Den­ken um und über das Menschsein.

Ei­ne hier re­le­van­te Be­mer­kung – es sei noch­mals be­tont, dass ich bei Witt­gen­stein nur schwer­lich Le­ben und Werk tren­nen kann – ist §255 in den Phi­lo­so­phi­schen Un­ter­su­chun­gen (PU) zu finden:

Der Phi­lo­soph be­han­delt ei­ne Fra­ge; wie ei­ne Krankheit

Man könn­te, et­was sehr über­poin­tiert, sa­gen, dass sich hier wohl das wich­tigs­te Se­mi­ko­lon der ge­sam­ten Phi­lo­so­phie­ge­schich­te fin­den lässt. Denn es steht dort nicht: „Der Phi­lo­soph be­han­delt ei­ne Fra­ge wie ei­ne Krankheit.“

Wir ha­ben es al­so mit zwei Sät­zen zu tun:

„Der Phi­lo­soph be­han­delt ei­ne Frage.“
„Wie ei­ne Krankheit.“

Es liegt na­he, den zwei­ten Satz zu ei­nem voll­stän­di­gen Satz zu erweitern:
„Wie ein Arzt ei­ne Krankheit.“

Das Verb bei­der Sät­ze ist „be­han­deln“ und zu ei­nem Satz zu­sam­men­ge­fügt kann ge­le­sen wer­den: „Der Phi­lo­soph be­han­delt ei­ne Fra­ge wie ein Arzt ei­ne Krank­heit behandelt.“

Schau­en wir uns das Verb „be­han­delt“ nä­her an, und ge­hen zu­nächst vom Arzt aus. Be­han­delt ein Arzt oder ei­ne Ärz­tin ei­nen Pa­ti­en­ten, so ste­hen ihm da­für di­ver­se Me­tho­den zur Ver­fü­gung, je nach Dia­gno­se. Die­se sind über die Jah­re, Jahr­zehn­te, Jahr­hun­der­te er­probt, mo­di­fi­ziert, ad­ap­tiert und spie­geln den ak­tu­el­len Stand me­di­zi­ni­schen Wis­sens, zu­min­dest soll­te man da­von ausgehen.

Ge­hen wir von ei­ner klei­nen Schnitt­wun­de aus (was nun nicht un­be­dingt ei­ne Krank­heit ge­nannt wer­den kann, doch zur Il­lus­tra­ti­on soll es zu­läs­sig sein). Die Pa­ti­en­tin wird durch die Ärz­tin z.B. wie folgt be­han­delt: säu­bern der Wun­de; In­sicht­nah­me auf tie­fe­re Ver­let­zun­gen; wenn sol­che, Über­wei­sung an ent­spre­chen­de Stel­le; wenn nicht, Des­in­fi­zie­ren der Wun­de; auf­tra­gen ei­ner heil­för­dern­den Sal­be; ver­bin­den der Wun­de; po­si­ti­ver Satz zum Ab­schluss: „Das wird wie­der. In zwei Ta­gen kann der Ver­band ab.“

Nun ist der Au­tor die­ser Zei­len kein prak­ti­zie­ren­der Arzt, son­dern prak­ti­zie­ren­der Phi­lo­soph, und so kann ich nur wün­schen, die­sen Al­go­rith­mus im we­sent­li­chen kor­rekt wie­der­ge­ge­ben zu ha­ben. Den Witz, wie ein Phi­lo­soph ei­ne sol­che Wun­de be­han­delt, spa­re ich mir, der Phan­ta­sie der Le­ser­schaft sei da frei­en Lauf gelassen.

Viel ent­schei­den­der ist: Wo­mit hat es ein/e Philosoph/in zu tun? Mit Witt­gen­stein mit ei­ner Fra­ge. Ver­ste­hen wir al­so nun, um in der er­öff­ne­ten Ana­lo­gie zu blei­ben, ei­ne Fra­ge als Wun­de. Wie sieht nun der Al­go­rith­mus der Be­hand­lung aus?

Tja, „es kümmt dar­auf an…“ (Der aus dem Zu­sam­men­hang ge­ris­se­ne Ver­weis auf Karl Marx sei an die­ser Stel­le erlaubt.)

Ich kür­ze ab: Ei­ne Fra­ge ist kei­ne Wun­de. Ei­ne Fra­ge ver­ste­he ich als ei­ne Of­fen­heit. Es ist et­was un­ge­klärt. Un­klar. Fra­gen tun nicht weh und füh­ren auch nicht zum To­de. Den­noch kön­nen sie ein Loch rei­ßen in die Wohl­ge­fügt­heit un­se­rer Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten. Wie ein Schnitt in die Haut.

Die Be­hand­lung ei­ner Fra­ge durch eine/n Philosophierende/n be­steht für mich nun dar­in, die Un­klar­heit zu be­sei­ti­gen. Wenn al­ler­dings die Un­klar­heit be­sei­tigt ist, was pas­siert dann mit der Fra­ge? Ja, ge­nau: Sie ver­schwin­det. So schreibt Witt­gen­stein in §133 der PU:

Denn die Klarheit,
die wir an­stre­ben, ist al­ler­dings ei­ne voll­kom­me­ne. Aber das heißt nur, dass die phi­lo­so­phi­schen Pro­ble­me voll­kom­men ver­schwin­den sollen.

Im glei­chen Pa­ra­gra­fen fin­det sich auch dies:

Es gibt nicht ei­ne Me­tho­de der Phi­lo­so­phie, wohl aber gibt es Me­tho­den, gleich­sam ver­schie­de­ne Therapien.

Phi­lo­so­phen hei­len nicht; sie be­glei­ten beim Klären.

Das wä­re als Cre­do mei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis über die Ein­gangs­tür zu hän­gen, frei­lich gleich ne­ben dem „Gno­thi se­au­ton“ (Er­ken­ne Dich selbst), dem „Me­den agan“ (Nichts im Über­maß) und dem „Ei“ (Du bist).

Hei­len denn Ärz­te? Oder ist es nicht viel­mehr so, dass ei­ne Ärz­tin sich dar­in übt, dem Kör­per ei­nes Pa­ti­en­ten ein in­ne­res wie äu­ße­res Um­feld bzw. In­feld zu schaf­fen, in und mit dem er sich er­ho­len kann, eben: hei­len kann? The­ra­pie (im grie­chi­schen Ur­sprung des Wor­tes be­deu­tet es „Dienst, Pfle­ge, Hei­lung“) will phi­lo­so­phisch viel­leicht so ver­stan­den wer­den, als es eben um Be­din­gun­gen geht, die zu ver­än­dern sind, um dem Kör­per die bes­ten Mög­lich­kei­ten zur Ge­ne­sung an­zu­bie­ten, je nach Stand des Wis­sens. Für die Psy­cho­the­ra­pie kann die­ses Ver­ständ­nis auch sinn­voll er­schei­nen: Nicht der The­ra­peut heilt, der Pa­ti­ent heilt sich. Die The­ra­peu­tin übt sich dar­in, für die­sen Hei­lungs­pro­zess die best­mög­li­chen Be­din­gun­gen zu schaffen.

Wie sieht es nun mit dem The­ra­pie-Ver­ständ­nis in mei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis aus? Nun ist hier frei­lich er­gän­zend hin­zu­zu­set­zen, dass Witt­gen­stein von phi­lo­so­phi­schen Pro­ble­men spricht. Und so ist dar­auf zu ach­ten, dass in ei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis ein Pro­blem, ei­ne Fra­ge, zu ei­nem phi­lo­so­phi­schen Pro­blem, ei­ner phi­lo­so­phi­schen Fra­ge ge­macht wird. Denn hier ha­ben wir es eben nicht mit psy­cho­lo­gi­schen, psych­ia­tri­schen, me­di­zi­ni­schen, betriebs­wirt­schaft­lichen, theo­lo­gi­schen… Pro­ble­men, al­so Fra­gen, zu tun, son­dern wol­len phi­lo­so­phi­sche Pro­ble­me, al­so Fra­gen, er­ör­tern: zum Ver­schwin­den bringen.

Doch hier tut sich ei­ne ganz gro­ße Fra­ge auf, so­zu­sa­gen ei­ne un­heil­ba­re, klaf­fen­de Wun­de: Was macht ein Pro­blem phi­lo­so­phisch? Wie ma­che ich aus ei­nem me­di­zi­ni­schen Pro­blem, grei­fen wir’s viel wei­ter: ei­nem Le­bens­pro­blem, ei­ne phi­lo­so­phi­sche Fra­ge? Wenn ich Fra­gen nach dem Le­bens­voll­zug stel­le, sind wir viel­leicht viel nä­her an et­was wie Re­li­gi­on als an Phi­lo­so­phie – auch wenn die Fra­ge des ge­lin­gen­den Le­bens be­reits bei So­kra­tes ei­ne phi­lo­so­phi­sche war. Doch das wa­ren an­de­re Zeiten. 

Witt­gen­steins Werk, so­weit von mir re­zi­piert, ge­le­sen und ver­stan­den, ist ein Rin­gen um und mit der Klar­heit. Im­mer wie­der geht es dar­um, Klar­heit zu schaf­fen. Und ich den­ke, aus mei­nem Zu­gang her­aus, auch Witt­gen­stein selbst lag es an ei­ner Klar­heit sich selbst ge­gen­über, um ein an­stän­di­ger Mensch sein zu können.

Und so kann ich sa­gen: Wie wir nur Freun­de der Weis­heit sein kön­nen, eben Phil-o-so­ph/in­nen, kön­nen wir auch nur Freun­de der Klar­heit sein. Phil-o-sa­ph/in­nen (aus σαφήνεια, sa­pheneia: „Klar­heit, Deut­lich­keit“ [Pape 1880]). Ein/e solche/r übt sich in en­ar­geia, «ἐν-άργεια, ἡ, Klar­heit, Deut­lich­keit, le­ben­di­ge Dar­stel­lung von Et­was, so daß man es deut­lich vor Au­gen zu se­hen glaubt« [ebd.].

Die­se Deut­lich­keit, Klar­heit hat auch in der Phi­lo­so­phie ei­nen Fach­wort: Evi­denz.

Und die­se Hal­tung ma­che ich mir zu ei­gen, wenn ich in mei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis tä­tig bin. Ich hei­le nicht, denn ich glau­be nicht, dass Phi­lo­so­phie hei­len kann. Ich klä­re nicht, denn ich glau­be, dass Klar­heit stets nur durch ein Sub­jekt in der Wei­se pro­du­ziert wer­den kann und wird, wie es für eben die­ses In­di­vi­du­um in je­ner Si­tua­ti­on, die­sem Sach­ver­halt, zu­träg­lich ist.

Al­les, was ich tue, wor­in ich mich übe, ist, da­bei zu un­ter­stüt­zen, ei­nen „Raum“, ei­ne „Pra­xis“, ein „La­bor“ zu er­öff­nen, in dem die­se Klar­heit zu­ge­gen sein darf. In dem ein Pro­blem ver­schwun­den sein darf. Und ein Blick dar­auf er­hascht wer­den kann, was das wohl für das ei­ge­ne und das Le­ben an­de­rer be­deu­ten könnte.

Was es für ei­nen Un­ter­schied macht, oh­ne ein Pro­blem zu sein. Ob es sinn­voll ist.

Vom Wesen {p|P}hilosophischer Praxis

Aus gegebenen Anlass: Eine Einlassung.

Die fol­gen­den Aus­füh­run­gen be­zie­hen sich auf den un­ten ver­link­ten Ar­ti­kel »The­ra­pie durch Phi­lo­so­phie« in DIE ZEIT №24 vom 6. Ju­ni 2019.

Als ei­ner der­je­ni­gen, die seit ge­rau­mer Zeit ei­ne Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis (PP) füh­ren, kann ich den Ar­ti­kel nicht un­kom­men­tiert las­sen. Zu un­de­fi­niert ist das Be­rufs­feld, als dass ei­ne ein­zel­ne Sicht das Feld do­mi­nie­ren könn­te und so­mit die Deu­tungs­ho­heit über ei­nen im Grun­de nicht klär­ba­ren Be­griff Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis al­lein ei­ni­gen we­ni­gen über­las­sen wird.

Der Text er­scheint mir ten­den­zi­ös, zu ei­ner „Busi­ness-PP“ hin. Die­ses Feld wird al­ler­dings be­reits durch die Per­so­nal- & Organisations­ent­wick­lung (PE/OE) be­spielt, wo­zu es auch zahl­rei­che Qua­li­fi­zie­run­gen auf pri­vat­wirt­schaft­li­cher wie uni­ver­si­tä­rer Ba­sis gibt. Der Text be­schreibt in wei­ten Tei­len die Tä­tig­keit ei­nes wirt­schaft­li­chen Ak­teurs mit ab­sol­vier­ten Phi­lo­so­phie­stu­di­um, der im Ge­schäfts­be­reich PE/OE in Un­ter­neh­men zum Ein­satz kommt. Ei­nem Be­reich, in dem über­wie­gend Psy­cho­lo­gen, aber auch Theo­lo­gen, Phi­lo­so­phen und an­de­re Geistes­wissen­schaft­ler tä­tig sind.

PP als ei­ne ‚an­de­re‘ PE/OE hin­zu­stel­len, ist un­sin­nig; denn das er­öff­net ei­ne un­nö­ti­ge und völ­lig über­flüs­si­ge Kon­kur­renz in ei­nem Feld, das für vie­le Geisteswissenschaftler/innen als an­re­gen­des Be­tä­ti­gungs­feld in­ner­halb von Un­ter­neh­men mit lu­kra­ti­ven Ge­halts­struk­tu­ren an­ge­se­hen wer­den kann.

Als ei­ner der­je­ni­gen, die ei­ne Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis füh­ren, ver­tre­te ich ei­ne Po­si­ti­on, nach der sich PP im­mer an den ein­zel­nen Men­schen wen­den soll­te, nicht an Rol­len in Un­ter­neh­men, die durch Men­schen er­füllt wer­den. Be­ra­tun­gen der Rol­len oder gar gan­zer Un­ter­neh­men möch­te ich von ei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis, wie sie wohl ein Gerd Achen­bach 1981 mit der Er­öff­nung der ers­ten Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis in Deutsch­land an­ge­dacht hat, differenzieren.

Nun kann al­ler­dings je­der Ein­satz der Phi­lo­so­phie als Mit­tel eben als ei­ne phi­lo­so­phi­sche Pra­xis an­ge­se­hen wer­den. So kann bei­spiels­wei­se von ei­ner aka­de­mi­schen phi­lo­so­phi­schen Pra­xis, ei­ner kom­mer­zi­el­len phi­lo­so­phi­schen Pra­xis und ei­ner pri­va­ten phi­lo­so­phi­schen Pra­xis ge­spro­chen wer­den. Al­le drei For­men von phi­lo­so­phi­schen Prak­ti­ken Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis stre­ben frei­lich an, durch die Aus­übung von Tä­tig­kei­ten mit phi­lo­so­phi­schem Be­zug gut le­ben zu kön­nen, sind al­so in die­sem Sin­nen al­le kom­mer­zi­ell. Der Ter­mi­nus „kom­mer­zi­el­le phi­lo­so­phi­sche Pra­xis“ soll in die­ser Auf­zäh­lung schlicht den Ein­satz phi­lo­so­phi­schen Wis­sens im Be­reich der PE/OE abbilden.

Im Text er­ken­ne ich im wei­te­ren ei­ne star­ke Be­to­nung ei­nes in­ter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­ten Neo­li­be­ra­lis­mus und das er­weckt bei mir den Ein­druck ei­nes Re­kru­tie­rungs­tex­tes – er soll ver­füh­ren, die­ser Text. Da­zu ver­füh­ren, ei­nen Bil­dungs­gang oder Post­gra­du­ie­ren-Stu­di­en­gang zu be­le­gen und sich als Phi­lo­so­phi­scher Prak­ti­ker zu qua­li­fi­zie­ren, da­mit man im glo­ba­len Busi­ness zu­kunfts­träch­tig und nach­hal­tig auch als Geisteswissenschaftler/in mit­spie­len kann und nicht ab­ge­hängt wird.

Wer­be­tex­te kom­men so da­her, das ist völ­lig normal.

Des Wei­te­ren regt mich der Text da­zu an, strikt zwi­schen ‚phi­lo­so­phi­schem Wis­sen‘ (hier: als der Um­stand des Ken­nens von Phi­lo­so­phien und de­ren in­stru­men­tel­ler Ein­satz) und ‚Weis­heit‘ (hier: die Tä­tig­keit des Phi­lo­so­phie­rens als sol­cher) zu unterscheiden.

Objektive Analyse

So­weit das qua­li­ta­ti­ve, sub­jek­ti­ve Fa­zit. Wie sieht es quan­ti­ta­tiv, ob­jek­tiv aus? Die vor­ge­nom­me­ne Ob­jek­ti­vie­rung ist frei­lich durch ein Sub­jekt er­folgt und ge­stal­tet sich me­tho­disch der­art, dass der On­line-Text ab­satz­wei­se in fünf The­men­be­rei­che auf­ge­schlüs­selt wur­de und in die­sen Be­rei­chen ei­ne Wort­zäh­lung vor­ge­nom­men wur­de. Auf Grund­la­ge die­ser Me­tho­de zeigt die vor­ge­nom­me­ne Ein­ord­nung in die The­men­be­rei­che I‑V ein an­de­res Bild: PP im All­ge­mei­nen liegt bei 23%, PP im pri­va­ten Kon­text bei 39%, PP im ge­schäft­li­chen Kon­text zeigt „nur“ 27%, so der Misch­be­reich IV hälf­tig auf­ge­teilt wird. Der Text ist ge­rahmt von 11% all­ge­mei­nen Text, der nicht di­rekt zu ei­nem The­ma zu­ge­ord­net wur­de (Einleitung/Schluss).

Es zeigt sich al­so hier ein durch­aus aus­ge­wo­ge­ner In­halt, so­gar mit ei­ner Ten­denz zur pri­va­ten phi­lo­so­phi­schen Pra­xis – ein/e andere/r Leser/in kann al­so wohl durch­aus auch ei­nen an­de­ren Ein­druck des Tex­tes er­hal­ten als der Au­tor die­ses Re­sü­mees sub­jek­tiv als Lek­tü­re­er­leb­nis er­fah­ren hat.

Kommentierung aus Sicht eines weiteren Akteurs

Für das Fol­gen­de gilt, und dies kann nicht oft ge­nug be­tont wer­den: Es ist mein Ver­ständ­nis Phi­lo­so­phi­scher Pra­xis, nicht ei­ne Be­schrei­bung der Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis. Die gibt es m.b.M.n. nicht, sie kann es nicht ge­ben und das ist auch gut so. Denn ge­nau das macht die­se Ar­beit phi­lo­so­phisch: Das Ver­hal­ten müs­sen zu et­was Un­ver­füg­ba­ren, Un­be­stimm­ba­ren, Unklarem. 

Was der Ar­ti­kel – des­sen Exis­tenz grund­sätz­lich er­freu­lich ist, ver­mag er doch PP in’s öf­fent­li­che Ge­spräch zu brin­gen – nicht ah­nen lässt: Das Füh­ren ei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis ist ei­ne recht in­di­vi­du­el­le An­ge­le­gen­heit und ich ver­tre­te hier mei­ne An­sicht, dass es kei­ne Ausbil­dung zum/r ‚Phi­lo­so­phi­schen Praktiker/in‘ ge­ben kann: Die Bil­dung ei­nes Men­schen be­ginnt nicht erst in der Schu­le und hört ge­wiss nicht mit ei­nem Ti­tel, ‚Ab­schluss‘ auf. Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis ist auch für die die­sen Be­ruf aus­üben­den ein stän­di­ges Ein­las­sen dar­auf, nach­her mög­li­cher­wei­se an­ders zu den­ken als man es noch vor­hin tat. Phi­lo­so­phi­sche Pra­xis in die­sem Ver­ständ­nis aus­ge­übt, ist ei­ne Wech­sel­wir­kung der Bil­dung zwi­schen Gast und Praktiker/in. Das darf nie ver­ges­sen wer­den, geht es an’s Ein­ge­mach­te und da­mit die Sa­che des Gel­des. Ein PP ist im­mer auch Pro­fi­teur sei­ner Beratungen.

Hier kann nun die Fra­ge auf­ge­wor­fen wer­den: „Wenn dem so ist, wie­so soll­te ich als Gast denn dann zah­len? Im Grun­de hat der PP mich zu bezahlen!“

Nun, die­se Hal­tung mag ge­ra­de bei ei­nem „wei­chen“ An­ge­bot wie PP, die kein Pro­dukt ver­kauft, son­dern ei­nen Pro­zess be­glei­tet, ver­füh­re­risch sein. Gab und gibt es denn nicht die Pries­ter und Pastor/innen, die für die­se Tä­tig­keit in glei­cher Wei­se ge­eig­net sind. Die kos­ten ja auch nichts!

Ver­kannt wird hier­bei, das die­se Theolog/innen über ei­ne Kir­che be­zahlt wer­den, die ih­re Ein­nah­men, mit de­nen sie ih­re An­ge­stell­ten be­zahlt, auch aus Steu­er­gel­dern ge­stal­tet. Es ist al­so kei­nes­wegs so, dass es nichts kos­ten wür­de – der mo­ne­tä­re Bei­trag ver­schwin­det nur in ei­nem Kon­vo­lut all­ge­mein ge­leis­te­ter Beiträge.

Als letz­tes Ar­gu­ment: Wenn Sie, werte/r Leser/in die­ser Zei­len, sich über den ge­rin­gen Zug im Ka­min be­kla­gen und den Ka­min­fe­ger ho­len, kön­nen Sie ja nun schlecht zu ihr/ihm sa­gen: „Durch die­sen Auf­trag ler­nen Sie ja was da­zu! Al­so ha­ben sie mich zu be­zah­len!“ Je­de Ar­beit, ja: jed­we­de Tä­tig­keit, die wir ver­rich­ten, er­wei­tert un­se­ren Er­fahr­ungs­hori­zont. In ei­ner idea­len Welt zahl­te der Ei­ne der An­de­ren und um­ge­kehrt, die ge­gen­sei­tig ge­stell­ten Rech­nun­gen ge­hen letzt­lich in Null auf. In un­se­rer rea­len Welt mit ih­rem Geld­fluss be­kom­men Sie, wer­te Kund(ig)en (w/d/m), von ei­ner an­de­ren Sei­te ihr Geld für ih­re Ar­beit, an und mit der sie wachsen. 

Das The­ma Geld und da­mit letzt­lich „le­ben kön­nen von PP“ ist bei wei­tem nicht so ein­fach, wie der Ar­ti­kel es der ei­nen oder dem an­de­ren ver­mit­teln könn­te. Es ist noch viel Öf­fent­lich­keits– und kol­le­gia­le Klä­rungs­ar­beit von al­len Ak­teu­ren ge­fragt, bis PP den Rang nicht ei­ner al­ter­na­ti­ven The­ra­pie, son­dern ei­ner Al­ter­na­ti­ve zur The­ra­pie (Tho­mas Po­led­nit­schek) er­langt hat und so­viel Ak­zep­tanz und In­ter­es­se er­fährt, dass mit der Er­öff­nung ei­ner Pra­xis ein gu­tes Le­ben ge­führt wer­den kann und die­ser Sach­ver­halt kei­ne Aus­nah­me mehr dar­stellt. Zu­min­dest was die ma­te­ri­el­le, al­so mo­ne­tä­re, Sei­te der Le­bens­füh­rung an­geht. Sich der­zeit auf PP ein­zu­las­sen be­deu­tet, Pio­nier­ar­beit zu leis­ten. Mit al­len Ri­si­ken, die da­mit ver­bun­den sind. Das soll­te stets be­dacht und ein­kal­ku­liert wer­den, ent­schei­det man sich für den Be­ruf einer/s phi­lo­so­phisch Prak­ti­zie­ren­den, prak­ti­zie­ren­den Philosophen/in, Phi­lo­so­phi­schen Praktikers/in und geht nicht nur ei­ner Be­ru­fung nach. Aus mei­ner Sicht emp­fiehlt es sich der­zeit, für das nö­ti­ge Aus­kom­men ge­sorgt zu ha­ben (z.B. in Form ei­nes Teilzeit-Nebenberufes). 

Auf der ideel­len Sei­te übe ich mich mit phi­lo­so­phi­scher Pra­xis dar­in, mein Le­ben gut zu füh­ren, denn wie nicht nur Ar­nold Geh­len, sei­nes Zei­chens ein Ver­tre­ter der Phi­lo­so­phi­schen An­thro­po­lo­gie, an­führ­te, ha­ben Tie­re ein Le­ben, Men­schen aber ei­nes zu füh­ren. Die re­flek­tier­ten Er­fah­run­gen, al­so die Ein‑, An- und Um­sich­ten, die ich in die­ser mei­ner so phi­lo­so­phi­schen Ar­beit ge­ne­rie­re, ge­be ich an mei­ne Kun­den – die für mich stets Kun­di­ge in ei­ge­ner Sa­che sind – wei­ter und stel­le sie in mei­ner Phi­lo­so­phi­schen Pra­xis als Re­fe­renz für das ei­ge­ne Den­ken zur Ver­fü­gung. Und zwar live: Von An­ge­sicht zu Angesicht.

Die Grund­la­ge mei­ner Be­ra­tun­gen – Be­ra­tung meint hier nicht Rat ge­ben, son­dern die ge­mein­sa­me Be­ra­tung ei­nes Sach­ver­hal­tes – in phi­lo­so­phi­scher Pra­xis, al­so in ei­ner phi­lo­so­phi­schen Art & Wei­se, bil­den die ei­ge­nen Le­bens­er­fah­run­gen, die Lek­tü­re phi­lo­so­phi­scher Tex­te jed­we­der Cou­leur so­wie ein un­be­ding­ter Wil­le, größt­mög­li­che Klar­heit in Sach­ver­hal­te zu brin­gen. Ein durch­aus schwie­ri­ges Un­ter­fan­gen, an das sich nicht nur ein Lud­wig Witt­gen­stein her­an­ge­wagt hat. Als Denker/in steht man im­mer auf den Schul­tern grö­ße­rer Köp­fe. (Zu­wei­len auch viel grö­ße­rer. Zwer­gen­haf­tig­keit darf eine/n Intellektuelle/n nicht abschrecken.)

Was mei­ne Kund­schaft mit die­ser Klar­heit dann macht, ob sie sie the­ra­peu­tisch nutzt, nutzt, um Zie­le zu er­rei­chen oder sich da­mit trös­tet, ob­liegt nicht mehr mei­ner Ver­ant­wor­tung. So ist ei­ne Er­war­tung, in mei­ne Pra­xis zur Beratung
zu kom­men und mit ei­ner Ant­wort nach Hau­se zu ge­hen, die unpassende.

Die Fra­ge soll­te kla­rer ge­wor­den sein. Dann ha­be ich mei­ne Kun­dig­keit mei­nem Kun­den wei­ter­ge­ge­ben. Und da­für, und vor al­len Din­gen für die Zeit, die ich ge­ge­ben ha­be, wer­de ich honoriert.