Will der Starke geliebt sein, so mag er seine Überlegenheit durch Grazie mildern. Will der Schwache geachtet sein, so mag er seiner Ohnmacht durch Würde aufhelfen.
Friedrich von Schiller
Will der Starke geliebt sein, so mag er seine Überlegenheit durch Grazie mildern. Will der Schwache geachtet sein, so mag er seiner Ohnmacht durch Würde aufhelfen.
So wie man dem Großen gegenüber meist ohnmächtig gegenübersteht, so wirkmächtig können wir im Kleinen sein. Wird das Kleine als Teilmenge des Großen gedacht, zeigt sich das Unvermögen der Mengenlehre, im tattäglichen(!) Leben nützlich zu sein. Vielleicht auch das Unvermögen aller systematisierenden, verallgemeinernden Mathematik, Logik — und Ethik.