Denkzettel 546

Die Iden­ti­täts­fra­ge kann als ei­ne so­zia­le auf­ge­fasst wer­den („In wel­cher Grup­pe bin ich un­ter mei­nes­glei­chen?“) oder als ‚aso­zia­le‘, d. i. in­di­vi­du­el­le: „Was macht mich ein­zig­ar­tig?“. Ein Per­so­nal­aus­weis, z. B., macht das ei­gent­lich Un­mög­li­che mög­lich: Ein Sub­jekt kann … Weiterlesen➜

Denkzettel 526

Es sind wohl nicht we­ni­ge, die In­di­vi­dua­li­tät für den an­ar­chi­schen Ge­gen­spie­ler des So­zia­len se­hen. Und nicht, wie viel­leicht ei­ni­ge we­ni­ge an­de­re, als Ba­sis al­len so­zia­len Agie­rens.
(Nur weil für Ers­te­res ei­ne Mehr­heit an­ge­nom­men wird, macht es die­se Ein­stel­lung nicht rich­tig, die … Weiterlesen➜

Denkzettel 116

Der Mensch – an, und für, sich – ist ein Di­vi­du­um, das sich selbst ab ei­nem ge­wis­sen Zeit­punkt als Indi­vi­du­um ver­nimmt.

(Der Mensch be­greift sich mit dem An­de­ren, und so durch die­ses, wel­ches er nicht ist. Könn­te er sich an­ders um‑, er‑, be­grei­fen als auf die­sem Um­weg?)

Mit der In­di­vi­dua­ti­on wird die mensch­li­che … Weiterlesen➜