Denkzettel 292

Viel­leicht soll­te nicht phi­lo­so­phiert („ge­dacht“) wer­den, um ein Pro­blem zu lö­sen (da ist „Rech­nen“ wohl weit­aus bes­ser ge­eig­net), son­dern um zu schau­en, was ist. Ob es über­haupt ein Pro­blem gibt.
(An­zu­den­ken wä­re, ob sol­che Form schau­en­den, re­flek­tie­ren­den Den­kens mit dem Verb „sin­nie­ren“ … Weiterlesen➜

Denkzettel 204

Ei­gent­lich braucht es min­des­tens zwei Wor­te, um von ei­ner Sa­che re­den zu kön­nen. Wenn z. B. vom Den­ken ge­re­det wer­den will, ist gut dar­an ge­tan, auch vom Rech­nen zu re­den. Mit Hil­fe der Dif­fe­renz kann sich zei­gen, was mit Den­ken ge­meint sein will — und was zum Aus­druck ge­bracht wer­den möch­te, wird … Weiterlesen➜

Denkzettel 143

Die­ses „nicht“ ist ei­ne Funk­ti­on des kal­ku­la­to­ri­schen Geis­tes, des Rech­nens, und nicht des Den­kens, des sen­so­ri­schen Geis­tes: wir kön­nen nicht nichts emp­fin­den, wir kön­nen nicht nichts den­ken — doch wir kön­nen nicht be­rech­nen, was wir un­ter die­sen oder je­nen Um­stän­den emp­fin­den oder den­ken. … Weiterlesen➜