Denkzettel 246

Viel­leicht ist für den per­sön­li­chen wie für den Welt­frie­den schon viel ge­tan, wenn wir uns al­le mehr dar­über be­mü­hen wür­den, eher kon­ti­po­lar denn bi­po­lar zu den­ken. Die Po­le als ver­setz­ba­re Grenz­stei­ne der Fül­le in un­se­rer Denk­wei­te zu ver­ste­hen, denn nur als fun­da­men­tier­te Mar­kie­run­gen … Weiterlesen➜

Denkzettel 204

Ei­gent­lich braucht es min­des­tens zwei Wor­te, um von ei­ner Sa­che re­den zu kön­nen. Wenn z. B. vom Den­ken ge­re­det wer­den will, ist gut dar­an ge­tan, auch vom Rech­nen zu re­den. Mit Hil­fe der Dif­fe­renz kann sich zei­gen, was mit Den­ken ge­meint sein will — und was zum Aus­druck ge­bracht wer­den möch­te, wird … Weiterlesen➜

Konserve Innovation oder doch innovative Konserve?

Konservativ und innovativ sind keine Pole, zwischen denen eine Mitte zu finden wäre. Das Fahrrad-Bild am Textanfang macht es anschaulich: Zu schnell reißt es auseinander, zu langsam verliert es die Stabilität, stehend bewegt es sich nicht. Die eigentliche These aber geht weiter — wer alle Differenz in Kompromissen aufhebt, erzeugt die Extreme, die er dann zu verwalten hat. Differenz ist kein Problem, das gelöst werden müsste. Sie ist die Bedingung des Lebendigen.