Denkzettel 258

Kon­fu­zi­us war es wohl, der an­merk­te, der Mensch ver­steht die Din­ge ei­gent­lich erst dann, wenn er sie tut. Das könn­te er­gänzt wer­den mit dem Ge­dan­ken, je län­ger das Ver­stan­de­ne prak­ti­ziert wird, des­to mehr wird es ver­nom­men und da­bei auf das We­sent­li­che re­du­ziert: Welt­ver­stand wan­delt sich zum  … Weiterlesen➜

Zitat 40

Die Welt, die uns et­was an­geht, ist falsch d.h. ist kein That­be­stand, son­dern ei­ne Aus­dich­tung und Run­dung über ei­ner ma­ge­ren Sum­me von Be­ob­ach­tun­gen; sie ist „im Flus­se“, als et­was Wer­den­des, als ei­ne sich im­mer neu ver­schie­ben­de Falsch­heit, die sich nie­mals der Wahr­heit nä­hert: denn — es gie­bt … Weiterlesen➜

Denkzettel 181

Man könn­te schon der Ver­su­chung er­lie­gen, im Wah­ren, Gu­ten und Schö­nen letzt­lich die ge­sam­te Phi­lo­so­phie als Er­kennt­nis­theo­rie, Ethik und Äs­the­tik zu ent­de­cken und die drei Kri­ti­ken Kants, die der rei­nen Ver­nunft, die der prak­ti­schen Ver­nunft und die der Ur­teils­kraft, so zu­zu­ord­nen. Wie  … Weiterlesen➜