Eine Galerie
Denkhäppchen für den Tag
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Philosophie, in einer Kultur von Wahrheit und Wissen, ersetzt die Theologie mit ihrem Gott und das aus dieser Idee Gebotene, in Hinsicht auf die Minderung von Unsicherheit des frei handeln könnenden Lebewesens. So ersetzt wird das Philosophische letztlich auch ein autoritärer Akt, der allerdings besser begründbar ist.
(Denkzettel 456)
Denkzettel 555
Der Basisplot der komplementären Dualität des autoritären Charakters: Die Dinge geschehen aus Notwendigkeit (Natur‚gesetze‘).
Und wenn keine Notwendigkeit ausfindig gemacht werden kann, die zum eigenen Wollen passt und instrumentalisiert werden kann, wird eine Notwendigkeit … Weiterlesen➜
Zitat 139
Erwarte nicht, daß andere sich in ebenso hohem Maße für dich interessieren wie du selbst.
Denkzettel 554
Das innere Kind ist eine Gestalt, die erst dadurch entsteht, dass wir sie ansprechen. Sie ist eine Projektion aus der Gegenwart in die Vergangenheit.
Vielleicht sollte man gelegentlich mal den/die innere/n Alte/n ansprechen. Eine Gestalt, durch Projektion der Gegenwart in die Zukunft entstehend. … Weiterlesen➜
Denkzettel 553
Die Angst – die eigene oder repräsentiert durch andere – ist die Schöpferin eines Gesichts für eine unscharfe Befürchtung, einer Maske für eine Sorge, Besorgnis oder einer schlichten diffusen Unsicherheit.
Einer Befürchtung fehlt das konkrete Objekt der Furcht. Und das wird dann durch die … Weiterlesen➜
Zitat 138
Die wahre Großzügigkeit der Zukunft besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.
Denkzettel 552
Ein (Das?), Problem ist, dass vielleicht viel zu wenig Leute der Propaganda einer AfD eigenes Erleben entgegensetzen können. Die rechtsextremistischen Strateg_innen wissen das und nutzen es leidlich. Was es bräuchte, ist ein säkularisierter Glaube an Anstand, Respekt und die Einsicht, … Weiterlesen➜
Denkzettel 551
Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht.
Johann Wolfgang von Goethe
Ansonsten staunt man, wenn man den Mut dazu findet.
Oder versucht zu fliehen, weil die Furcht einen ergreifen will.
Ehrfurcht ist, wenn man der Furcht die Ehre erweist, da sein zu dürfen.
Erhabenheit stellt sich ein, wenn man sich nicht … Weiterlesen➜
Denkzettel 550
Vertrauen ohne Furcht ist Glaube, kein Mut.
Die Furcht schützt vor einem blinden Vertrauen, das Glauben ist.
Ein solcher Glaube ist die Grundhaltung eines Kindes gegenüber der Welt, weswegen es als „naiv“ beschrieben werden kann.
Doch es ist darauf angewiesen.
Zitat 137
Alles hat heutzutage einen Gipfel erreicht, aber die Kunst, sich geltend zu machen, den höchsten.

