Denkbilder

Eine Galerie

Hier sind al­le Bei­trä­ge zu fin­den. Al­les, was selbst an Ar­te­fak­ten her­vor­ge­bracht oder an­der­or­ten ent­deckt wor­den ist. Die­se Text­stü­cke, sich li­te­ra­risch üben­de Mi­nia­tu­ren, wol­len als Bil­der an­ge­se­hen wer­den, bes­ser noch: an­ge­schaut wer­den. Sie er­he­ben kei­nen Wis­sens­an­spruch, es sind in Text ge­setz­te Si­mu­la­cra von Wirk­lich­kei­ten, mit­hin: Mit Wor­ten ge­fass­te Auf­zeich­nun­gen. Eben: Denk­bil­der, Re­fle­xio­nen, die sich als Ge­dan­ken­no­ta­te ver­mit­teln.

Denkhäppchen für den Tag

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Phi­lo­so­phie, in ei­ner Kul­tur von Wahr­heit und Wis­sen, er­setzt die Theo­lo­gie mit ih­rem Gott und das aus die­ser Idee Ge­bo­te­ne, in Hin­sicht auf die Min­de­rung von Un­si­cher­heit des frei han­deln kön­nen­den Le­be­we­sens. So er­setzt wird das Phi­lo­so­phi­sche letzt­lich auch ein au­to­ri­tä­rer Akt, der al­ler­dings bes­ser be­gründ­bar ist.

(Denk­zet­tel 456)

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Denkzettel 555

Der Ba­sis­plot der kom­ple­men­tä­ren Dua­li­tät des au­to­ri­tä­ren Cha­rak­ters: Die Din­ge ge­sche­hen aus Not­wen­dig­keit (Natur‚gesetze‘).

Und wenn kei­ne Not­wen­dig­keit aus­fin­dig ge­macht wer­den kann, die zum ei­ge­nen Wol­len passt und in­stru­men­ta­li­siert wer­den kann, wird ei­ne Not­wen­dig­keit … Weiterlesen➜

Denkzettel 554

Das in­ne­re Kind ist ei­ne Ge­stalt, die erst da­durch ent­steht, dass wir sie an­spre­chen. Sie ist ei­ne Pro­jek­ti­on aus der Ge­gen­wart in die Ver­gan­gen­heit.

Viel­leicht soll­te man ge­le­gent­lich mal den/die innere/n Alte/n an­spre­chen. Ei­ne Ge­stalt, durch Pro­jek­ti­on der Ge­gen­wart in die Zu­kunft ent­ste­hend. … Weiterlesen➜

Denkzettel 553

Die Angst – die ei­ge­ne oder re­prä­sen­tiert durch an­de­re – ist die Schöp­fe­rin ei­nes Ge­sichts für ei­ne un­schar­fe Be­fürch­tung, ei­ner Mas­ke für ei­ne Sor­ge, Be­sorg­nis oder ei­ner schlich­ten dif­fu­sen Un­si­cher­heit.

Ei­ner Be­fürch­tung fehlt das kon­kre­te Ob­jekt der Furcht. Und das wird dann durch die … Weiterlesen➜

Denkzettel 552

Ein (Das?), Pro­blem ist, dass viel­leicht viel zu we­nig Leu­te der Pro­pa­gan­da ei­ner AfD ei­ge­nes Er­le­ben ent­ge­gen­set­zen kön­nen. Die rechts­extre­mis­ti­schen Strateg_innen wis­sen das und nut­zen es leid­lich. Was es bräuch­te, ist ein sä­ku­la­ri­sier­ter Glau­be an An­stand, Re­spekt und die Ein­sicht,  … Weiterlesen➜

Denkzettel 551

Man er­blickt nur, was man schon weiß und ver­steht.

Jo­hann Wolf­gang von Goe­the

An­sons­ten staunt man, wenn man den Mut da­zu fin­det.

Oder ver­sucht zu flie­hen, weil die Furcht ei­nen er­grei­fen will.

Ehr­furcht ist, wenn man der Furcht die Eh­re er­weist, da sein zu dür­fen.

Er­ha­ben­heit stellt sich ein, wenn man sich nicht … Weiterlesen➜