Denkbilder

Eine Galerie

Hier sind al­le Bei­trä­ge zu fin­den. Al­les, was die­ses Selbst­zwe­ck­ate­lier an Ar­te­fak­ten her­vor­ge­bracht oder an­der­or­ten ent­deckt hat. Die­se Text­stü­cke, sich li­te­ra­risch üben­de Mi­nia­tu­ren, wol­len als Bil­der an­ge­se­hen wer­den, bes­ser noch: an­ge­schaut wer­den. Sie er­he­ben kei­nen Wis­sens­an­spruch, es sind in Text ge­setz­te Si­mu­la­cra von Wirk­lich­kei­ten, mit­hin: Mit Wor­ten ge­fass­te Auf­zeich­nun­gen. Eben: Denk­bil­der, die sich als Ge­dan­ken­no­ta­te vermitteln. 

Denkhäppchen für den Tag

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So­lan­ge der Le­bens­un­ter­halt (und das will mei­nen: ein gu­tes Le­ben) be­strit­ten (was wohl zu mei­nen hat: erstrit­ten) wer­den muss, muss man sich nicht wun­dern über die­se Welt, wie sie ist.

(Denk­zet­tel 187)

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Denkzettel 293

Die Su­che nach sei­nem Platz in der Welt oder auch nur in der Phi­lo­so­phie, bei­spiels­wei­se, ist ei­ne For­schungs­rei­se. Wird die ei­ge­ne Hei­mat schließ­lich ent­deckt, der ei­ge­ne Ur­sprung, ist die Rei­se kei­nes­wegs be­en­det. Sie geht wei­ter: mit ei­nem an­de­ren Ge­fährt wird ‚Welt‘ wei­ter er­forscht. (Was … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 292

Viel­leicht soll­te nicht phi­lo­so­phiert („ge­dacht“) wer­den, um ein Pro­blem zu lö­sen (da ist „Rech­nen“ wohl weit­aus bes­ser ge­eig­net), son­dern um zu schau­en, was ist. Ob es über­haupt ein Pro­blem gibt.
(An­zu­den­ken wä­re, ob sol­che Form schau­en­den, re­flek­tie­ren­den Den­kens mit dem Verb „sin­nie­ren“ … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 291

(Aka­de­mi­sche Leh­re.) Ein Wetz­stein ist et­was an­de­res als ei­ne Guss­form. Ein·e Jede·r hat ein ei­ge­nes Mes­ser, es muss nichts ge­ge­ben wer­den. Doch ei­nen här­te­ren Stein, um das zu An­be­ginn völ­lig stump­fe Mes­ser im­mer schär­fer zu ma­chen, taug­li­cher, tüch­ti­ger, in die­sem Sinn: tu­gend­haf­ter,  … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 290

Das Ver­hal­ten ei­nes An­de­ren er­scheint viel­leicht nur des­halb ir­ra­tio­nal, weil der Zu­gang zu sei­ner Axi­oms­sphä­re fehlt, die bei glei­chen Re­geln un­ter­schied­li­che Fol­ge­run­gen zeugt: Oh­ne Em­pa­thie kein kleins­ter ge­mein­sa­mer Nen­ner „Ra­tio­na­li­tät“?

Denkzettel 289

Ra­tio­na­li­tät — der kleins­te ge­mein­sa­me Nen­ner man­nig­fal­ti­ger Denkar­ten und ‑wei­sen?

(Und dem ent­spre­chend schwach auf der Brust, wenn’s um’s kon­kre­te Le­ben ei­nes Sub­jek­tes geht…)

Aus­ge­ar­tet zu ei­nem Ra­tio­na­lis­mus kann sie dann al­ler­dings zum al­les be­stim­men wol­len­den Zäh­ler … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 288

Die gan­ze Aka­de­mie ist ein Macht­ap­pa­rat, wie die Po­li­tik und die Kir­chen und die Un­ter­neh­men auch.
Es geht um „Wis­sen ist Macht“.
(Das all so all­ge­mein ge­spro­chen und da­mit ei­ne Lü­ge — in­des nur im Hin­blick auf die all­ge­mei­ne An­wend­bar­keit, nicht wo­mög­lich hin­sicht­lich des trei­ben­den … Wei­ter­le­sen➜

Denkzettel 286

Aus der Pra­xis der Lo­gik fließt et­was zu­rück in der Theo­rie der Lo­gik. Vom Ver­stand geht et­was zu­rück auf die Ver­nunft. (Wech­sel­wir­kung.)
Die Fra­ge ist: Ist Lo­gik ei­ne äs­the­ti­sche Ka­te­go­rie? Hat sie ih­ren Grund nicht in Ver­stand oder Ver­nunft son­dern zeigt sich dort lediglich?
(Wir sa­gen ja auch: „Ist … Wei­ter­le­sen➜