Der Geist ist am vollsten, wenn er leer ist.
Schlagwort: Geist
Zitat 131
Man sollte verweilen bei diesem einzigartigen Augenblick, in welchem sich die Dinge die Waage halten, das Empfinden die Moral zurückweist, das Glück aus Hoffnungslosigkeit entspringt und der Geist sich auf den Leib beruft.
Zitat 125
Der Zweifel ist das Salz des Geistes.
Denkzettel 464
Vielleicht ist es gar nicht der Geist, der erkenntnisfähig ist. Vielleicht ist das Geistige nur das Medium, das Erkenntnis dem Bewusstsein vermittelt?
Doch was sorgt für Erkenntnis? Der Leib, als ein Zwischen von Innen und Außen? Dann wäre es der Leib, der die Differenz – ohne die ‚Welt‘ für uns vielleicht … Weiterlesen➜
Denkzettel 463
Ist der Geist des Menschen, das Mentale, vielleicht nur ein Geist?
Denkzettel 453
Philosophie ist eine Ausgestaltung menschlicher geistiger Tätigkeit unter anderen, nicht die eine wahre, gute, schöne.
(Dieses Geistige gründet nicht in etwas ihm Transzendenten — es ist dem Menschen immanent. Und wenn es doch in einer Jenseitigkeit gründen sollte, dann eben in dieser … Weiterlesen➜
Denkzettel 412
„Bildung des Geistes ohne Bildung des Herzens ist keine Bildung“ soll Aristoteles bekundet haben.
So kann gesagt wohl werden: Verstandesbildung ohne Herzensbildung – wie auch umgekehrt – ist Unbildung.
(Gebildeter Verstand und(!) gebildetes Gemüt ergeben Vernunft.)
Denkzettel 386
Geist rechnet und denkt. Rechnet er, erscheint er als Verstand, denkt er, kann er als Vernunft vernommen werden. Und Geist ist so flexibel, dass er rechnend denken und denkend rechnen kann, gleichwohl weiß er das eine vom anderen zu unterscheiden.
Wie ist es um den Leib (also der „von innen“ erfahrene Körper) … Weiterlesen➜
Denkzettel 333
Der Mensch kann aus „2 × 2 = 4“ keine Handlungsmaxime generieren. Er kann die Rechnung als Metapher nehmen, als Blaupause — doch gehandelt und Handlung begründet wird im Reich der fünf Sinne. Und mit den Sinnen lässt sich nicht abstrakt rechnen.
Mit ihnen wird anschaulich gedacht. Will meinen: In einer … Weiterlesen➜
Denkzettel 254
Den Geist selbst, eine unerschöpfliche weil unendliche Ressource, als Zucker für’s Hirn für sich selbst „vermarkten“.
(Gesunde Hirnkannibalität: Das eigene Kind gebären, immer wieder, um es an sich selbst zu verfüttern.)