Denkzettel 401

Ra­tio­na­li­tät ist ei­ne fei­ne Sa­che, um zur Wahr­heit zu ge­lan­gen.
Re­la­tio­na­li­tät ei­ne, um mit den Wirk­lich­kei­ten klar­zu­kom­men.

Ers­te­re kann ei­nen zum Mars brin­gen; letz­te­re ein gu­tes Le­ben dort mit er­mög­li­chen.
Wür­den wir letz­te­re mehr pfle­gen, bräuch­ten wir wo­mög­lich gar nicht zum  … Weiterlesen➜

Denkzettel 303

Das Den­ken in ei­ne for­ma­li­sier­te Ra­tio­na­li­tät zu gie­ßen kann ja wohl nicht die ein­zi­ge Form ra­tio­na­len, was al­so um­gangs­sprach­lich mit „ver­nünf­tig“ co­diert ist, Den­kens sein. Ne­ben sol­chem Rech­nen müss­te es doch noch ei­ne in­for­mel­le, un­for­ma­li­sier­te, wenn man möch­te: ‚wil­de‘, oder … Weiterlesen➜

Denkzettel 290

Das Ver­hal­ten ei­nes An­de­ren er­scheint viel­leicht nur des­halb ir­ra­tio­nal, weil der Zu­gang zu sei­ner Axi­oms­sphä­re fehlt, die bei glei­chen Re­geln un­ter­schied­li­che Fol­ge­run­gen zeugt: Oh­ne Em­pa­thie kein kleins­ter ge­mein­sa­mer Nen­ner „Ra­tio­na­li­tät“?

Denkzettel 289

Ra­tio­na­li­tät — der kleins­te ge­mein­sa­me Nen­ner man­nig­fal­ti­ger Denkar­ten und ‑wei­sen?

(Und dem ent­spre­chend schwach auf der Brust, wenn’s um’s kon­kre­te Le­ben ei­nes Sub­jek­tes geht…)

Aus­ge­ar­tet zu ei­nem Ra­tio­na­lis­mus kann sie dann al­ler­dings zum al­les be­stim­men wol­len­den Zäh­ler mu­tie­ren. … Weiterlesen➜

Denkzettel 267

Ra­tio­na­li­tät als Grund­la­ge jeg­li­cher Mit­teil­bar­keit den­ken: Ra­tio, das Ver­hält­nis Zwei­er.

Dies Ver­hält­nis so­dann un­ab­hän­gig von der Be­zie­hung den­ken, die äs­the­ti­scher Na­tur sein soll­te.

Re­la­tio­na­li­tät, ‚Äs­the­ti­tät‘ der Be­zie­hung, Ra­tio­na­li­tät des Ver­hält­nis­ses: Er­kennt­nis­se … Weiterlesen➜

Quell der Rationalität

Wer Rationalität und Irrationalität als Gegensätze denkt, hat den Quell verfehlt. Die eine ist erkaltete Form der anderen — und Vernunft entsteht erst, wo beide in Wechselwirkung treten. Philosophie, so die knappe These, ist weder Wissenschaft noch Kunst, sondern das Vermittelnde zwischen beiden.

Denkzettel 227

Nichts ge­gen Ra­tio­na­li­tät. Wenn sie gut ein­ge­setzt ist, ist sie Me­di­um, nicht Werk­zeug. Und ‑is­men sind Werk­zeu­ge. Ra­tio­na­lis­mus ist ein Werk­zeug, als Me­di­um ge­tarnt da­her­kom­mend. (The­se. Oder Hy­po­the­se?)

Denkzettel 226

Mich in­ter­es­sie­ren Mei­nun­gen mehr als Ar­gu­men­te. Ar­gu­men­te kön­nen nach Be­darf ge­baut wer­den, die Mei­nung sagt et­was über den Men­schen. Und der in­ter­es­siert mich. Als sol­cher. Weil ich Mensch bin.
(Ich könn­te auch sa­gen: Die Mei­nung gibt dem Ar­gu­ment ei­nen Wert. Oder auch: Ein Ge­wicht.)
Und wes­halb? … Weiterlesen➜

Denkzettel 216

Die Fra­ge darf, kann und will ge­stellt sein, in­wie­weit uns ein Pri­mat der Ra­tio­na­li­tät (sel­bi­ge ver­kör­pert z. B. durch die Wis­sen­schaft) nicht letzt­lich von un­se­rem Ha­bi­tat ent­frem­det. Ge­lingt dem Men­schen die Re­gu­la­ti­on des Kli­ma­wan­dels auf Ba­sis wis­sen­schaft­li­cher Me­tho­dik, … Weiterlesen➜